SPÖ-Csörgits zum Sozialen Jahr: Kickl packt Anti-Zuwanderungskeule aus und zeigt Argumentationsschwäche

Soziales Jahr wird attraktive Arbeitsmöglichkeit für viele junge Menschen

Wien (OTS/SK) - SPÖ-Sozialsprecherin Renate Csörgits weist die Horrorszenarien von FPÖ-Kickl, die sich vor allem gegen Migrantinnen und Migranten richten, scharf zurück und betont: "Genügend Menschen aus Österreich werden die Möglichkeit des bezahlten, freiwilligen Sozialen Jahres in Anspruch nehmen.****

Zur Frage der Beteiligung im Rahmen des bezahlten, freiwilligen Sozialen Jahres erläutert Renate Csörgits: "Grundsätzlich können auch EU-Bürgerinnen und -Bürger daran teilnehmen. Im Sozialbereich sind aber sprachliche Kompetenzen von großer Bedeutung. Wer nicht ausreichend Deutsch kann, hat größere Hürden, einen Arbeitsplatz im Rahmen des bezahlten, freiwilligen Sozialen Jahres zu bekommen."

Entscheidend sind laut Csörgits letztendlich die Auswahlkriterien der Trägerorganisationen, die sich ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für die Tätigkeiten im Sozialen Jahr aussuchen werden.

Zu den Qualitäten des Modells und den Chancen am Arbeitsmarkt merkt Renate Csörgits an: "Das bezahlte, freiwillige Soziale Jahr stellt eine attraktive Möglichkeit dar, erste Orientierungen vorzunehmen, wenn man vorhat, einen Beruf im Sozial- oder Gesundheitsbereich zu ergreifen. Für viele vor allem junge Menschen, die nach der Schule neue Perspektiven austesten, kann das Soziale Jahr eine wichtige Entscheidungshilfe darstellen."

Mit einem Einfluss des Modells auf das Migrationsverhalten von Menschen aus osteuropäischen Staaten ist nicht zu rechnen.

"Wir können uns noch gut erinnern, dass die FPÖ nach der Arbeitsmarktöffnung im Mai 2011 von einer Million Immigrantinnen und Immigranten aus unseren östlichen Nachbarländern fantasierte. Tatsächlich sind es nicht einmal 25.000 geworden, so wie es von den Expertinnen und Experten und dem Sozialministerium prognostiziert wurde. Auch das bezahlte, freiwillige Soziale Jahr wird zu keinem nennenswerten Anstieg der Zuwanderung aus anderen EU-Staaten führen", so Csörgits abschließend. (Schluss) kg/ah

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