FPÖ-Kickl: Bundespräsident Fischer lässt sei Heer im Regen stehen

Darabos hätte nie angelobt werden dürfen

Wien (OTS) - "Eine Woche vor der für das Bundesheer existenzbedrohenden Volksbefragung zur Wehrpflicht, lässt der eigene Oberbefehlshaber 'sein' Heer im Regen stehen und kann sich nicht zu einer klaren Wahlempfehlung entschließen", kritisierte der freiheitliche Generalsekretär NAbg. Herbert Kickl die Aussagen Fischers im Ö1-Mittagsjournal. "Obwohl Fischer klar für die Beibehaltung der Wehrpflicht ist, riskiert er mit seinem Schweigen, dass das Heer in das gefährliche Abenteuer Berufsarmee schlittert", so Kickl.

"Hier vermisse ich die von Fischer sonst immer so vorgeschobene Verantwortung für das Land", sagte Kickl, der hier eine klare parteipolitisch motiviere Bremse beim Bundespräsidenten sieht. "Er weiß ganz genau, dass die Abkehr von der Wehpflicht eine Schnapsidee aus der Feder seiner Parteigenossen Häupl und Darabos ist, will der SPÖ aber nicht schaden", fasste Kickl die Haltung Fischers zusammen. Dabei, so Kickl weiter, hätte Fischer hier die Gelegenheit seine Fehlentscheidung bei der letzten Angelobung der Bundesregierung wieder gut zu machen.

"Jemand der einen Heeres-Allergiker, der sich dann als der unfähigste Minister der zweiten Republik entpuppt, als Verteidigungsminister angelobt, hat wohl jede moralische Kompetenz verloren, künftig Einfluss auf personelle Entscheidungen bei Regierungsbildungen zu nehmen", so Kickl, der Fischer empfahl einmal über seine vergangenen Minister-Angelobungen nachzudenken. "Darabos war nicht der einzige ungeeignete Minister, den Fischer mit Freude angelobt hat, sagte Kickl, der etwa auf Stöger, Schmied und Konsorten verwies.

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