Rauch: Verteidigungsministerium soll Integrations-Studie rausrücken

Interview-Verbot für Rekruten durch Verteidigungsressort spricht Bände

Wien, 12. Jänner 2013 (ÖVP-PD) "Das Verteidigungsministerium soll die Studie über die positiven Effekte der Wehrpflicht auf Menschen mit Migrationshintergrund herausrücken. Alles andere riecht nach mieser Trickserei", so ÖVP-Generalsekretär Hannes Rauch zu einem entsprechenden Bericht der heutigen "Kleinen Zeitung". "Es ist geradezu grotesk, dass sich der Verteidigungsminister herausnimmt, Studien, in die zwei Jahre Arbeit und Steuergeld gesteckt wurden, in der Schublade verschwinden zu lassen. Ebenfalls seltsam mutet es an, wenn Grundwehrdienern Interviewverbote auferlegt werden", so Rauch zu einem Bericht des "Kurier". Welchen Grund gibt es, der Bevölkerung diese Informationen vorzuenthalten?", will Rauch geklärt wissen. ****

Wie die "Kleine Zeitung" in ihrer heutigen Ausgabe berichtet, kommt eine Studie der Landesverteidigungsakademie zum Schluss, dass sich die Wehrpflicht positiv auf die Integration in Österreich auswirkt. "Der Studienautor, Ludwig Krysl, betont, dass die 'Wehrpflicht eine vernünftige Sache' ist. Auch andere Experten haben bereits die positiven Effekte der Wehrpflicht auf Menschen
mit Migrationshintergrund hervorgehoben", so Rauch. Der ÖVP-General stellt klar: "Die Bevölkerung hat das Recht, alle Informationen zu erhalten, um sich eine umfassende Meinung zu bilden." Für das Zurückhalten von wichtigen Informationen zeigt Rauch kein Verständnis. "Wenn die SPÖ so überzeugt von ihrem Berufsheer ist, gibt es keinen Grund, zu tricksen. Daher: Studie einfach herausrücken, nur durch ein Zurückhalten erhärtet sich der Eindruck, hier wird bewusst falsch gespielt", so Rauch abschließend.

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