Justizministerin lässt Justizwache mit Personalnot im Regen stehen!

FPÖ und AUF fordern mehr Geld für die Sicherheit und weniger "Luxus für Häftlinge"

Wien (OTS) - In österreichs Justizanstalten weisen unzählige Bedienstete auf die immer gefährlicher werdende Situation, ausgelöst durch akuten Personalmangel in den Justizanstalten hin."Es ist einfach nicht zu glauben, dass Bundesministerin Karl immer mehr Geld in Luxus für die Häftlinge steckt, während bei der Sicherheit weiterhin eingespart wird! Neben der großen Gefahr für die unterbesetzten Bediensteten, kann bald nicht einmal mehr für die Sicherheit der Bevölkerung garantiert werden." ärgert sich AUF-Personalvertreter und Mitglied des Zentralausschusses Siegfried König.

Obwohl bereits im September ein Antrag der FPÖ nahe stehenden AUF Personalvertretung vom Zentralausschuss einstimmig an Bundesministerin Beatrix Karl gerichtet wurde, in dem auf die unzumutbare Personalknappheit in den Justizanstalten hingewiesen wurde, verschließt diese weiterhin die Augen. "Anstatt bei den Freizeitangeboten für Häftlinge einzusparen, riskiert man die Gesundheit der Beamten. Schlaftherapie, Kunstkurse bis hin zu Schneckentherapie, die Bandbreite des Angebotes für Häftlinge ist unglaublich." erläutert AUF-Personalvertreter Christian Benesch.

AUF und FPÖ werden sich auf allen Ebenen dafür einsetzen, endlich die erforderlichen Beamten sicher zu stellen. "Es fehlen österreichweit mindestens 300 Exekutivbeamte in den Justizanstalten. Die Justizministerin muss sofort handeln und entstandene Fehler wieder gut machen!" ergänzt auch der freiheitliche NAbg. Christian Lausch.

"Wir erhalten täglich Anrufe von besorgten und verärgerten Justizwachebeamten! Die gesamten Beschwichtigungen der Justizministerin sind fachlich falsch. Es scheint BM Karl hat ihre eigenen Bediensteten bereits aufgegeben!" so Siegfried König abschließend.

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