"Heimat, fremde Heimat" über "Zusammenleben in Jugendzentren"

Am 13. Jänner um 13.30 Uhr in ORF

Wien (OTS) - Lakis Jordanopoulos präsentiert "Heimat, fremde Heimat" am Sonntag, dem 13. Jänner 2013, um 13.30 Uhr in ORF 2 mit folgenden Themen:

Asylwerber in der Votivkirche - ein Lokalaugenschein

Die Votivkirche ist für die Öffentlichkeit gesperrt. Die Caritas lässt nur Hilfspersonal und ausgesuchte Medien zu den seit vor Weihnachten hungerstreikenden Asylwerbern vor. In einem Eck des Domes hat man ein Matratzenlager eingerichtet. Im Lokalaugenschein berichtet ein politisch verfolgter Asylwerber aus Pakistan von seiner Flucht. Er sei bereit, für ein humanitäres Aufenthaltsrecht bis zum bitteren Ende zu gehen, denn in der Heimat warte nur eines auf ihn:
der sichere Tod. Ein junger Mann - in seiner Heimat Fotograf - hat auf Initiative zweier brasilianischer Fotografinnen ein kleines, mobiles Fotostudio in einer Ecke der Votivkirche aufgebaut. Damit wollen die Asylwerber auf ihre zweite große Forderung aufmerksam machen: Sie alle wollen arbeiten und ihr Leben aktiv gestalten. Sabina Zwitter hat die Kirche besucht.

Zusammenleben in Jugendzentren

Der Verein Wiener Jugendzentren bietet in mehr als 30 Einrichtungen Freizeitangebote für Jugendliche aus den unterschiedlichsten Altersgruppen. Die Ziele des Vereins liegen in der Förderung von Persönlichkeits- und Identitätsentwicklung der Jugendlichen sowie in der Entwicklung neuer Lebensperspektiven für sie. Dem entsprechend orientieren sich die Teams bei der Programmgestaltung nach ihren Bedürfnissen und Wünschen. Heute gibt es verschiedene Arten dieser Zentren. Einen Überblick darüber liefert Mehmet Akbal. Er hat einige Jugendzentren besucht und mit den Betreuern über das Zusammenleben verschiedener Ethnien gesprochen.

Sprachkurs mit Augenzwinkern

"Mein Almanca" - türkisch für: "Mein Deutsch" - ist eine von ORF III ersonnene Sprachsendung der etwas anderen Art. Darin macht Ani Gülgün-Mayr mit viel Leichtigkeit, Charme und Witz Lust auf die deutsche Sprache. Die Sendung ist aber viel mehr als nur ein "TV-Sprachkurs": Sie will spielerisch interkulturelle Kompetenzen vermitteln und verfolgt - mit einem Augenzwinkern selbstverständlich - das Leben junger türkischer Österreicher im Alltag. Die Serie richtet sich allerdings keinesfalls nur an Personen mit nichtdeutscher Muttersprache, sondern auch an die österreichische Mehrheitsbevölkerung. In der neuen Folge erklärt Ani Gülgün-Mayr, wie man sich "interkulturell korrekt" vorstellt und neue Bekanntschaften schließt.

Die Sendung ist nach der TV-Ausstrahlung sieben Tage als Video-on-Demand abrufbar und wird auch als Live-Stream auf der ORF-TVthek (http://TVthek.ORF.at) angeboten.

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