Korun zu Pariser Kurdinnenmorden: Friedensverhandlungen nicht von Bluttat sabotieren lassen

Hoffnung auf Umsicht und Vernunft bei Konfliktparteien für Fortsetzung der Gespräche

Wien (OTS) - Vor dem Hintergrund der brutalen Morde an drei Kurdinnen in Paris appelliert Alev Korun, außenpolitische Sprecherin der Grünen, an die Konfliktparteien zur Umsicht: "Der Zeitpunkt der Morde kurz nach Bekanntwerden der Fortschritte in den Friedensgesprächen zwischen der türkischen Regierung und dem inhaftierten PKK-Chef Abdullah Öcalan lässt einen direkten Zusammenhang vermuten. Es darf aber nicht zugelassen werden, dass die Attentäter durch eine solch schreckliche Bluttat ihr Ziel erreichen, die Verhandlungen zu sabotieren. Ich appelliere an die Konfliktparteien und Verhandlungspartner, in diesen Tagen mit großer Umsicht zu agieren und besonnen vorzugehen, um einem Scheitern der Verhandlungen keine Chance zu geben".

Korun weiter: "Ich hege die große Hoffnung, dass diese furchtbare Tat die positiven Entwicklungen in den Verhandlungen zwischen der Türkei und der PKK nicht untergräbt. Diese Verhandlungen sind ein wichtiger Schritt für die Lösung des seit fast 30 Jahren andauernden blutigen Konflikts, der etwa 45.000 Menschen das Leben gekostet hat. Die große Chance auf Frieden durch politische Verhandlungen darf man sich nicht kaputt machen lassen".

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