"Bürgeranwalt": Todesursache - Sturz im Linienbus?

Am 12. Jänner um 17.30 Uhr in ORF 2

Wien (OTS) - Klaus Unterberger beschäftigt sich in der jüngsten "Bürgeranwalt"-Ausgabe am Samstag, dem 12. Jänner 2013, um 17.30 Uhr in ORF 2 mit folgenden Fällen:

Kindergartenkinder als "Pendler"?

Im Kärntner Hüttenberg, Ortsteil Lölling, sollen Kinder aus einer privaten Kindergarteninitiative für das verpflichtende Kindergartenjahr aus ihrer gewohnten Umgebung gerissen und täglich in den öffentlichen Kindergarten von Hüttenberg "pendeln". Die Eltern der Kinder wehren sich dagegen und wurden auch schon mit Verwaltungsstrafen belegt. Doch der Bürgermeister von Hüttenberg besteht auf den Besuch des öffentlichen Kindergartens. Mit Volksanwältin Dr. Gertrude Brinek und Elternvertretern diskutiert bei Moderator Klaus Unterberger der Bürgermeister der Gemeinde Hüttenberg, Josef Ofner.

Kremser "Direktorenreigen"

Vor zehn Jahren wurde der Posten des Direktors an der HLA für Touristik in Krems ausgeschrieben. Drei Bewerber kamen in die engere Auswahl, zwei von ihnen waren bereits Direktoren, wurden aber von den Verfassungsrichtern ihres Amtes enthoben. Die Dritte im Bunde bekam mehrfach bescheinigt, dass die Behörde willkürlich agiert habe und aufgrund von Geschlecht und Weltanschauung diskriminiert worden sei. Seit Jahresbeginn ist Mag. Martine Hrubesch nun neue Direktorin der international renommierten Schule. Ist damit der "Direktorenreigen" in Krems zu Ende?

Todessursache: Sturz im Linienbus?

Durch den Sturz in einem Bus der Linie 13A wurde die 75-jährige Ingeborg L. schwer verletzt. Offenbar unter Schock unterschrieb sie dem Fahrer eine sogenannte Arztverzichtserklärung und fuhr erst Stunden nach dem Sturz mit einem Taxi ins AKH. Dort musste sie mehrmals operiert werden, weil eine gebrochene Rippe in die Lunge eingedrungen war. Vier Monate später starb Frau L. im AKH. Die Wiener Linien bestreiten einen kausalen Zusammenhang zwischen dem Sturz und dem Tod von Frau L. Man habe bei ihr Knochenkrebs diagnostiziert, was auf jeden Fall zum Tod geführt hätte, argumentieren die Wiener Linien. Der Bruder von Ingeborg L. bzw. sein Anwalt sehen das anders und haben Klage eingebracht.

Die Sendung ist nach der TV-Ausstrahlung sieben Tage auf der Video-Plattform ORF-TVthek (http://TVthek.ORF.at) als Video-on-Demand abrufbar.

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