ORF III mit "Wie wir wurden, was wir sind", Verdis "Troubadour" und Wagners "Feen" zum Wagner-Schwerpunkt-Auftakt

Am 12. und 13. Jänner im Kultur- und Informations-Spartenkanal des ORF

Wien (OTS) - Mit einer Ballonfahrt "Über Berge und Tempel" startet ORF III Kultur und Information am Samstag, dem 12. Jänner 2013, eine Abenteuerreise durch Wolfgang Nairz' abwechslungsreiches Leben. Bevor sich der Innsbrucker mit Heißluft in endlose Höhen wagte, leitete er 25 Jahre nach der Erstbesteigung des Mount Everest durch Edmund Hillary und Tenzing Norgay die erste österreichische Expedition zum höchsten Berg der Welt. "Land der Berge" reist um 19.25 Uhr nach Nepal.

Um 20.15 Uhr blickt die dritte Folge des ORF-III-Dokuvierteilers "Wie wir wurden, was wir sind - Generation Österreich" von Gerhard Jelinek und Birgit Mosser-Schuöcker auf strahlende Siege, bittere Niederlagen, schockierende Unfälle und große politische Veränderungen in den Jahren 1977 bis 1990. Der Fokus richtet sich dabei auf den legendären 3:2-Sieg Österreichs gegen Deutschland bei der Fußball-WM, den Einsturz der Reichsbrücke, Niki Laudas Feuerunfall am Nürburgring, den Aufstieg Jörg Haiders, die Affäre um Bundespräsident Kurt Waldheim und den Fall des Eisernen Vorgangs. Im Film zu Wort kommen u. a. Fußballboss Beppo Mauhart, Rennfahrlegende Hans Joachim Stuck, Politiker Siegfried Kampl und Polizist Max Edelbacher.

Die Dokumentation "Dr. Kurt Waldheim (1918-2007) - der umstrittene Präsident" beleuchtet um 21.05 Uhr die Karriere des einstigen Diplomaten, Außenministers und Staatsoberhaupts Österreichs. Kurt Waldheim wurde zum Symbol für die späte Aufarbeitung der österreichischen Geschichte während des Nationalsozialismus, der "Fall Waldheim" erschütterte die österreichische Innenpolitik und bewegte die Weltöffentlichkeit. ORF III Kultur und Information zeigt das Porträt einer politischen Persönlichkeit, deren Handeln und Unterlassen die Geschichte der vergangenen Jahrzehnte mitgeprägt hat.

Am Sonntag, dem 13. Jänner, steht "Erlebnis Bühne" ganz im Zeichen der zwei bedeutenden Jubilare dieses Jahres - Giuseppe Verdi und Richard Wagner. Beide wurden vor 200 Jahren, 1813, geboren, ihre Einstellung zur Musik und zur Oper könnte unterschiedlicher jedoch kaum sein: Verdi ist Traditionalist, Wagner schafft einen völlig neuen Operntyp; Belcanto-Linien stehen der Tendenz zum Leitmotiv-Teppich gegenüber; Sanftmut, Toleranz und Popularität beim Italiener, Überwältigung, Brüche und Gemeindebildung beim Deutschen.

Beiden Komponistengenies widmet "Erlebnis Bühne" im Jubiläumsjahr umfassende Schwerpunkte. Vor Giuseppe Verdi verneigt sich "Erlebnis Bühne" rund um dessen Jahrestag im Oktober; vorerst aber gibt Verdis "Der Troubadour" am 13. Jänner um 20.15 Uhr einen Vorgeschmack auf die italienischen Opernfreuden im Herbst. Barbara Rett präsentiert die Inszenierung aus dem Teatro Regio di Parma aus dem Jahr 2010 unter der Regie von Yuri Temirkanov mit Marcelo Álvarez, Cristina Giannelli, Roberto Jachini Virgili und Claudio Sgura.

Anschließend eröffnet um 22.45 Uhr die Oper "Die Feen" - in einer kindgerechten Inszenierung der Wiener Staatsoper von 2012 - den "Erlebnis Bühne"-Jahresschwerpunkt zu Richard Wagner: Barbara Rett präsentiert 2013 alle Wagner-Opern in der Reihenfolge ihrer Entstehung bzw. ihrer Uraufführung. Jeden Monat gibt es eine Wagner-Oper zu sehen. Die erste Oper, "Die Feen", ist ein berührendes Musikdrama über die Liebe und die Hoffnung in Zeiten des Krieges zwischen Menschenwelt und Feenreich. Mit Koloraturstar Daniela Fally und dem Wiener Publikumsliebling Clemens Unterrainer.

Rückfragen & Kontakt:

http://presse.ORF.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NRF0001