FPÖ-Mölzer: Auch die EU braucht eine starke britische Stimme

USA sollen sich nicht in innereuropäische Angelegenheiten einmischen - Briten haben richtiges Verständnis von Europa

Wien (OTS) - Wenn ranghohe Vertreter der US-Regierung verlautbaren, Washington wünsche sich, eine starke britische Stimme in der EU zu hören, dann sei dies eine Einmischung in innereuropäische Angelegenheiten, sagte der freiheitliche Delegationsleiter im Europäischen Parlament, Andreas Mölzer. "Die Europäer können ihre Angelegenheit auch ohne die Vereinigten Staaten regeln, Einflüsterungen von außen sind weder notwendig noch erwünscht", hielt Mölzer fest.

Eine starke britische Stimme brauche aber vor allem die EU selbst, so der freiheitliche Europaabgeordnete. "London ist ein wichtiges Gegengewicht zum herrschenden Zentralisierungswahn, der immer mehr zu einer ernsthaften Bedrohung der europäischen Nationalstaaten und Völker wird. Wären die Briten nicht Mitglied der Europäischen Union, gäbe es wahrscheinlich schon einen zentralistischen europäischen Bundesstaat, wie er den EU-Fanatikern vorschwebt", erklärte Mölzer.

Großbritannien hätte, wie der freiheitliche EU-Mandatar betonte, ein richtiges Verständnis von Europa. "Nur ein Europa, das den Staaten und Völkern genügend Freiheiten gewährleistet, kann funktionieren. Schließlich zeigt die derzeitige Krise in der Eurozone, wohin Vereinheitlichungswahn und Verlust der politischen und wirtschaftlichen Vernunft führen: Geradewegs in die Sackgasse, und zwischen den europäischen Staaten und Völkern tauchen Spannungen wieder auf, die eigentlich längst überwunden sein sollen", schloss Mölzer.

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