FPÖ-Kickl: Ist Ministeramt für Darabos in Stein gemeißelt?

Nach verlorener Volksbefragung muss Darabos gehen

Wien (OTS) - Auch wenn sich Bundeskanzler Faymann in der gestrigen ZiB2 für einen Verbleib von Darabos im Amt ausgesprochen habe, selbst wenn dieser die Abstimmung über die Wehrpflicht verliere, sei klar, dass Darabos bei einem Votum gegen das Berufsheer gehen müsse, stellte der freiheitliche Generalsekretär NAbg. Herbert Kickl klar. "Ein Minister der derartig gegen die seit Jahrzehnten bewährte Wehrpflicht hetzt, hat keinerlei Glaubwürdigkeit diese zu reformieren und attraktiver zu gestalten", so Kickl.

Die Aussagen Faymanns zu Darabos seien so zu werten, dass der Kanzler mit aller Kraft vermeiden wolle, die Volksbefragung zur Wehrpflicht in eine Abstimmung über den Verbleib des unfähigsten Verteidigungsministers aller Zeiten umzufunktionieren, so Kickl. Denn in diesem Fall befürchte Faymann zu Recht, dass die Abstimmung noch viel deutlicher gegen die SPÖ ausgehen werde, als sie das ohnehin tun wird, so Kickl.

"Die Ministerschaft von Darabos ist somit keineswegs in Stein gemeißelt", betonte Kickl. Tatsache sei, dass jemand der eine derartig aggressive Linie gegen das eigene Haus fahre, wie Darabos, ungeeignet sei, dieses nach einem Votum gegen seine Schnapsidee weiter zu führen, so Kickl, der etwa an die missglückte politische Säuberungsaktion gegen General Entacher erinnerte.

"Die gestrige Ankündigung des Kanzlers ist daher ebenso in Stein gemeißelt, wie die Wehrpflicht für Darabos", ist sich Kickl sicher, dass der SPÖ-Minister nach dem 20. Jänner seinen Sessel wird räumen müssen. "Erst wenn Darabos nicht mehr Verteidigungsminister ist, wird das österreichische Bundesheer seien bislang größten und aggressivsten Feind besiegt haben", sagte Kickl, der Darabos von Anfang an für eine krasse Fehlbesetzung gehalten hat.

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