LR Ragger: Strom beim Hofer billiger als bei der Kelag

Wann wird sich der Kärntner Energieriese bei Tarifen endlich bewegen?

Klagenfurt (OTS/FPK) - "Es ist traurig, aber als Sozialreferent kann ich allen Personen mit geringen Einkommen nur den Rat geben, sich über das neue heute angelaufene Stromangebot bei den Hofer-Filialen näher zu erkundigen. Denn Kärntner Haushalte können sich im Jahr im Vergleich zur Kelag pro Jahr rund 100 Euro an Energiekosten ersparen", erklärt Landesrat Christian Ragger.
Der Nettopreis beim Hofer pro Kilowattstunde sei mit 6,75 Cent um knapp 5 % geringer als derselbe Grundpreis, den die Kelag auf ihrer Homepage mit 7,07 Cent angibt. Überdies falle beim Hofer-Paket ein geringerer Grundpreis an.
Ragger bedauert, dass die Kelag sich trotz Aufforderungen bei der Preisgestaltung nicht bewegt. Er fordere schon länger, dass sie bei ihrem Tarifsystem einen Beitrag gegen Energiearmut leistet. So sollte eine Grundmenge von etwa 1.200 Kilowattstunden je Haushalt jährlich günstiger angeboten werden, während Verbrauchsmengen darüber anders bewertet werden. Haushalte mit höheren Einkommen hätten auch einen höheren Stromkonsum. "Ein Sozialtarif für eine Basis-Strommenge bringt für sozial Schwache eine Entlastung und er böte auch einen Anreiz zum Stromsparen", betont Ragger. Überdies könnte die Kelag auf diese Weise die künftig geplanten Pönalzahlungen im Zuge des Energieeffizienzgesetzes vermeiden.
"Die Betriebskosten und dabei vor allem der Aufwand für Heizen und Strom sind beim Wohnen ein immer bedeutender Faktor. Wir dürfen nicht zulassen, dass diese Ausgaben vor allem sozial Bedürftige immer mehr belasten", fordert Ragger.

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