"dok.film" am 13. Jänner in ORF 2: "Krieg ist kein Spiel" für Soldaten zwischen den Fronten

Von Soldaten, Waffen und "gerechten" Kriegen

Wien (OTS) - Menschen führen Kriege, Menschen versuchen aber auch, die zerstörerischen Folgen des Krieges zu mindern. Doch werden Kriege durch Regeln - die erste davon war die Genfer Konvention zur humanen Behandlung von Kriegsgefangenen - wirklich "menschlicher" und "gerechter"? Der Dokumentarfilm "Krieg ist kein Spiel" von Lode Desmet steht am Sonntag, dem 13. Jänner 2013, um 23.05 Uhr als "dok.film" auf dem Programm von ORF 2 und zeigt lebensnah, was es bedeutet, Soldat zu sein, und dass eine Waffe kein Spielzeug ist, sondern ein Instrument zum Töten.

Die erste Genfer Konvention erlaubte bereits 1864 "zur Verbesserung des Loses der verwundeten Soldaten der Armeen im Felde" die Behandlung im Kampf verwundeter Soldaten unabhängig davon, welchem Lager sie angehören. Diese zur damaligen Zeit revolutionäre Initiative geht auf Henry Dunant zurück, den Begründer des Roten Kreuzes und des Humanitären Völkerrechts. Wie sieht es 150 Jahre später mit den zahlreichen anderen Konventionen aus, die versuchen, Kriege "zivilisierter" und "gerechter" zu machen, indem den Krieg führenden Parteien Regeln auferlegt werden?

Der Dokumentarfilm zeigt eindrucksvolle Berichte von Soldaten, die zwischen die Fronten geraten sind. Ob junge amerikanische Jagdpilotinnen, die in Afghanistan im Einsatz sind, ein ehemaliger Guerilla-Kämpfer aus El Salvador, ein Offizier a. D. der Spezialkräfte der Roten Armee und Angehörige der Fremdenlegion - sie alle sind Soldaten, die für ein Land und gleichzeitig um ihr Leben kämpfen, und die oft vor der inneren oder äußeren Unmöglichkeit stehen, die auferlegten Regeln anzuwenden.

Der preisgekrönte Dokumentarfilmer Lode Desmet lässt Zeitzeugen bewaffneter Konflikte aus verschiedenen Weltregionen zu Wort kommen. Er zeigt sie mit dem gebotenen Respekt als Soldaten und als Menschen mit ihren Fragen und Zweifeln.

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