"matinee" am 13. Jänner in ORF 2: Mariss Jansons im Porträt und am Dirigentenpult der Wiener Philharmoniker

Weiters: Schlagwerker Martin Gruber ist Gast im Studio

Wien (OTS) - Clarissa Stadler führt am Sonntag, dem 13. Jänner 2013, ab 9.05 Uhr in ORF 2 durch eine "matinee", die aus Anlass des 70. Geburtstages von Mariss Jansons zwei besondere Programmpunkte bietet:
Die Filmdokumentation "Mariss Jansons - Musik ist die Sprache von Herz und Seele" begleitet um 9.05 Uhr den charismatischen Dirigenten zu seinen Konzerten, danach - um 10.00 Uhr - steht das Konzert mit dem Titel "Mariss Jansons dirigiert die Wiener Philharmoniker" von den Salzburger Festspielen 2012 auf dem Programm (ab 10.20 Uhr). "matinee"-Studiogast ist diesmal Schlagwerker Martin Gruber, dem auch ein Kurzporträt gewidmet ist. Die "kulturtipps" empfehlen um 10.35 Uhr aktuelle Kulturereignisse in Österreich.

"Mariss Jansons - Musik ist die Sprache von Herz und Seele" (9.05 Uhr)

Die Filmdokumentation von Robert Neumüller begleitet den charismatischen Dirigenten nach Amsterdam, Riga, St. Petersburg, Wien und Salzburg und beobachtet ihn bei Konzerten und bei der Probenarbeit unter anderem für das "Neujahrskonzert der Wiener Philharmoniker". Der 1943 in Riga geborene Mariss Jansons absolvierte seine musikalische Ausbildung am Leningrader Konservatorium in den Fächern Violine, Klavier und Dirigieren. Später setzte er seine Studien in Wien bei Hans Swarowsky fort. 1971 gewann Jansons den Dirigentenwettbewerb der Karajan Stiftung Berlin. 1973 wurde er, wie sein Vater Arvid Jansons, stellvertretender Dirigent der Leningrader Philharmonie und leitete bis 2000 das Osloer Philharmonie Orchester. Mariss Jansons ist Ehrenmitglied der Gesellschaft der Musikfreunde in Wien und erhielt zahlreiche Auszeichnungen - 2007 überreichte ihm die Stadt Wien das Goldene Ehrenzeichen und im selben Jahr erhielt er den Bayerischen Verdienstorden, den Europäischen Dirigenten-Preis der Stiftung "Pro Europa" sowie den ECHO Klassik als "Dirigent des Jahres". Lang Lang, Rudolf Buchbinder, Bo Skovhus sowie Orchestermitglieder bezeugen in ihren Statements, welch magische Kräfte dieser Mann beim Dirigieren ausstrahlt und damit seine Orchester und das Publikum mitreißt.

"Salzburger Festspiele 2012: Mariss Jansons dirigiert die Wiener Philharmoniker" (10.00 Uhr)

Mariss Jansons und die Salzburger Festspiele sind durch eine mehr als 40-jährige erfolgreiche Zusammenarbeit verbunden: Bereits zu den Osterfestspielen 1970 durfte der junge Musiker Herbert von Karajan assistieren. Als international tätiger Dirigent kehrt Mariss Jansons regelmäßig zu herausragenden Konzerten in die Festspielstadt zurück und dirigierte im vergangenen Festspielsommer im Großen Festspielhaus Werke aus der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Die "matinee" zeigt daraus die Tondichtung "Don Juan" von Richard Strauss, die der damals erst 24-jährige Komponist 1888 schrieb. Die Uraufführung mit der Hofkapelle Weimar unter der Leitung des jungen Strauss wurde als großer Erfolg gewertet und legte den Grundstein für seinen späteren Ruhm als überragender Vertreter der Spätromantik.

"Martin Grubinger im Kurzporträt" und im Gespräch mit Clarissa Stadler (10.20 Uhr)

Mit seinem "Percussive Planet Ensemble" reißt Schlagwerker Martin Grubinger sein Publikum regelmäßig zu Begeisterungsstürmen hin, auch im Wiener Konzerthaus, wo am 12. Jänner wieder vor ausverkauftem Saal musiziert wird. Katharina Thaler zeigt den - trotz seines Erfolgs -immer noch unprätentiösen, höchst sympathischen Künstler im Kurzporträt.

"kulturtipps" (10.35 Uhr)

Die "kulturtipps" zeigen Sergej Prokofjews "Peter und der Wolf" in einer Ballettversion am Linzer Landestheater, geben einen Ausblick auf "Resonanzen", das Festival Alter Musik im Wiener Konzerthaus, und erste Einblicke in die Proben von Harold Pinters Dreieckskomödie "Betrogen" mit Nicole Beutler, Joseph Lorenz und Nikolaus Hagg am Stadttheater Walfischgasse in Wien. Regie führt Werner Schneyder.

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