"Universum History" startet am 11. Jänner mit "Jack the Ripper"-Doku

Wien (OTS) - Nach "WELTjournal +" und dem damit verbundenen Ausbau der ORF-Auslandsberichterstattung startet am Freitag, dem 11. Jänner 2013, mit "Universum History" eine neue Programmleiste und damit auch -farbe: In Einzelfilmen und Miniserien erzählen die "Universum History"-Dokumentationen jeden Freitag nach der "ZiB 2" von Liebe, Macht und Tod, den ältesten Motiven der Menschheitsgeschichte - mit modernsten Filmtechniken. Jede Woche liefert die neue Reihe Einblicke in unbekannte Geschichten, die die Gegenwart verstehen lassen, und bekannte Geschichten, deren Faszination bis zum heutigen Tag nicht nachgelassen hat. Mit einer Vielfalt an Schauplätzen, Epochen und Themen und selbstverständlich mit einem Bezug zur faszinierenden Geschichte Österreichs - in gewohnter "Universum"-Qualität. Die Themenvielfalt reicht dabei von Einzelschicksalen bis zu Sagas von Königshäusern und Dynastien aus längst vergangenen Zeiten bis in die Gegenwart. Den Beginn macht am 11. Jänner um 22.40 Uhr in ORF 2 die Dokumentation "Jack the Ripper - Auf der Spur des Bösen", in der ein ehemaliger Scotland Yard-Detektiv den vielleicht berühmtesten Fall der Kriminalgeschichte neu aufrollt.

ORF-Fernsehdirektorin Mag. Kathrin Zechner über die Erweiterung des ORF-Programmspektrums: "Evolution ist das Thema von 'Universum'. Und die gibt es auch bei Produkten und Marken: Das Premium-Format 'Universum' wird nun um eine neue Leiste, die sich mit der Spezies Mensch und seiner Historie befasst, erweitert. Damit wird die Marke weiterentwickelt, was für den Wettbewerb unerlässlich ist und sein Publikum finden wird. In unserer Geschichte stecken hochspannende Geschichten."

Universum History: Jack the Ripper - Auf der Spur des Bösen

Er ist das Phantom der Kriminalgeschichte schlechthin: Jack the Ripper, der Serienkiller, der im London des Jahres 1888 fünf Prostituierte auf bestialische Weise ermordete. Bis heute ist die Identität des Täters unklar. Für die erste Ausgabe der neuen ORF-Reihe "Universum History" rollt in Franco Di Chieras Dokumentation "Jack the Ripper - Auf der Spur des Bösen" am Freitag, dem 11. Jänner, um 22.40 Uhr in ORF 2 ein ehemaliger Scotland-Yard-Detektiv den Fall neu auf - mit Hilfe von Profilern, Forensik-Experten und modernster Kriminaltechnik. Zum ersten Mal in der Geschichte scheint die Lösung des Rätsels tatsächlich möglich. Caroline Tann hat den Film deutsch bearbeitet.

Fünf Morde innerhalb weniger Monate, fünf mysteriös verstümmelte Leichen, fünf Opfer aus dem Prostituierten-Milieu des Bezirks Whitechapel im Londoner East End. Der Fall erregt damals weltweites Aufsehen und sorgt für Panik in Englands Hauptstadt. Die grausame Art, mit der die Frauen scheinbar wie nach einem Ritual ermordet wurden, verstört die Menschen - sogar die ermittelnden Beamten. Mehr als 100 Verdächtige werden überprüft, trotzdem gelingt es nicht, einem der Verdächtigen einen Mord nachzuweisen. Heute steht fest:
Erst mit den Erkenntnissen der Kriminalpsychologie über die Vorgangsweise von Serienmördern kann das Rätsel gelöst werden. Der ehemalige Scotland-Yard-Detektiv Robin Napper rollt den Fall deshalb neu auf - mit FBI-Täterprofil, DNA-Analyse und dem Vergleich mit ähnlichen Fällen der damaligen Zeit.

Das verblüffende Ergebnis: Es gibt Parallelen zwischen der Mordserie in London und Morden, die in Australien Ende des 19. Jahrhunderts begangen wurden. Der Täter, Frederick Deeming, ermordete seine zwei Ehefrauen und seine vier Kinder auf ähnlich bestialische Weise wie es die Frauen in Whitechapel wurden. Den Ermittlern der Mordfälle in London entkam er - er ging der Polizei erst nach seinen Morden in Australien ins Netz, wurde verurteilt und hingerichtet.
Deemings kriminelle Karriere war beachtlich, er verwendete falsche Namen, besaß ein ansehnliches Arsenal aus Messern und Äxten und war als Seemann auf der ganzen Welt unterwegs - somit niemals richtig zu fassen. Zur Zeit der Ripper-Morde war er in London - damit ist erst jetzt klar: Deeming ist ein Hauptverdächtiger.
Das Wissen über Serienmörder und ihre "Handschrift", ihre Vorgangsweise bei der Tat, gab es im 19. Jahrhundert noch nicht. Die Kriminalisten stützten sich einerseits auf Augenzeugenberichte und auf Mutmaßungen, z. B. dass der Täter Erfahrung im Umgang mit Messern und dem "Ausweiden" von Körpern gehabt haben musste.
Damals schloss man auf medizinische Kenntnisse - somit war auch der Seemann Frederick Deeming damals nicht verdächtig. Erst heute weiß man, dass Serienmörder eine gewalttätige Vorgeschichte haben und sich ihr mörderisches Potenzial über Jahre steigert.
Dieses Wissen ist die Basis für ein Täterprofil des FBI - basierend auf Erkenntnissen aus Fällen wie Hannibal Lector oder Jack Unterweger - und der Schlüssel für die Wiederaufnahme der Ermittlungen. Mit Hilfe von Profilern, Gerichtsmedizinern und Kriminaltechnikern steht Detektiv Robin Napper 125 Jahre nach den Morden in Whitechapel nun knapp davor, den berühmtesten ungeklärten Fall der Geschichte doch noch zu lösen.

Weitere "Universum History"-Dokus:

Am 18. Jänner zeigt die Dokumentation "Eva Hitler - ganz privat" ein völlig neues Bild von Eva Braun, der Frau an der Seite von Adolf Hitler. Am 25. Jänner widmet sich "Universum History" der Geschichte einer Lüge anhand der Biografie des legendären Lügenbarons "Münchhausen". Und am 1. Februar startet ein zweiteiliges Abenteuer mit "Shackletons Captain - Held der Antarktis" in die Eiswüste des Südpols.

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