FPÖ-Vilimsky: Fall Oberhauser zeigt einmal mehr gigantische Verschwendungspolitik im ORF!

Freie Mitarbeiter werden am Küniglberg mit rund 1.000 Euro abgespeist, im Direktorium gibt es weiter Traumverträge - Zwangsgebühren gehören umgehend abgeschafft

Wien (OTS) - "Der Fall Elmar Oberhauser zeigt die gigantische Verschwendungspolitik am Küniglberg. Eine sagenumwobene Abfertigung, Gehaltsfortzahlung ohne Arbeitsleistung sowie nun eine Belastung von über 668.000 Euro für die Pension Oberhausers zeigen ein Bild völliger moralischer Verwahrlosung in der Direktoriumsetage des ORF. Sämtliche Verträge des Direktoriums, inklusive aller Nebenleistungen, müssen sofort gegenüber den Gebührenzahlern offengelegt werden", so heute FPÖ-Mediensprecher und Generalsekretär NAbg. Harald Vilimsky.

Angesichts dieses Falles werde exemplarisch klar, warum die Gebühren im vergangenen Juni um sieben Prozent gestiegen seien und der ORF nun erneut die Gebührenrefundierung durch die öffentliche Hand fordere. Unverschämterweise fordere der ORF auch die Einführung einer Haushaltsabgabe, bei der sämtliche Österreicherinnen und Österreicher, die gar kein Fernsehgerät hätten, ORF-Gebühren zahlen sollen. Von der FPÖ gebe es zu all diesen Punkten ein entschiedenes und dreifaches Nein, so Vilimsky, denn es gebe am Küniglberg viele Fälle Oberhauser, die noch nicht das Licht der Öffentlichkeit erblickt hätten. "Dafür haben wir zahlreiche und massive Hinweise", so Vilimsky.

Besonders perfid sei es, dass freie Mitarbeiter am Küniglberg mit rund 1.000 Euro abgespeist würden, im Direktorium jedoch die Gagen höher als für den Kanzler oder einen Minister seien. Diese Zustände seien keinen Tag länger tragbar, so Vilimsky, der in diesem Zusammenhang die massive öffentliche Thematisierung all dieser Missstände ankündigte. Die Causa Oberhauser beweise jedenfalls einmal mehr, dass die ORF-Zwangsgebühren dringend abgeschafft gehören. Diese seien anachronistisch, ungerecht, völlig überzogen sowie nicht mehr argumentierbar. "Durch Fälle, wie nun den aktuellen Fall Oberhauser, verliert der ORF auch jegliche moralische Legitimierung für die Gebührenhoheit und fügt dem Ansehen des Medienunternehmens schweren Schaden zu", so Vilimsky.

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