FPÖ-Obermayr: Datenschutzbedenken bezüglich Cloud-Datenspeicherung sind ernst zu nehmen

Wien (OTS) - "Cloud-Anbieter versichern, dass die Daten ihrer Kunden die EU nicht verlassen werden", so heute der freiheitliche EU-Mandatar Mag. Franz Obermayr. "Diese Argumentation der Wolke-Betreiber bewölkt allerdings selbst, weil sie gezielt verschleiert, dass Cloud-Computing und Datenschutz zum jetzigen Zeitpunkt nicht kompatibel sind."

Habe der Cloud-Betreiber seinen Firmensitz in den USA, könnten natürlich auch US-Behörden auf europäische Server zugreifen, wie der britische Microsoft-Chef und wenig später auch Google einräumen mussten. "Auch stellt das Risiko einer illegalen und jedenfalls nicht gewünschten Datenweitergabe laut Experten die Vertraulichkeit der auf Microsoft-Rechenzentren gehosteten Daten und Anwendungen in Frage", betont Obermayr, der schließt: "Eine Beschränkung auf europäische Server-Provider scheint geboten, zumal eine aktuelle Studie der Universität Amsterdam ausdrücklich auf den Patriot Act hinweist, der US-Behörden punkto Außerkraftsetzung von Datenschutzbestimmungen enorme Handlungsfreiheiten einräumt."

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