Neue Beitragsreihe "Mein Dorf" und Reportagen über altes Handwerk - vom Wildbart-Macher bis zur Seilerei

ORF-Landwirtschaftsmagazin "Land und Leute" am Samstag, 19. Jänner um 16.30 Uhr in ORF 2

St. Pölten (OTS) - Seit Beginn 2013 wird "Land und Leute" jeden zweiten Samstag an einem etwas späteren Sendeplatz, nämlich um 16.30 Uhr, ausgestrahlt. Die Themen der zweiten Ausgabe im neuen Jahr am Samstag, 19. Jänner um 16.30 Uhr in ORF 2:

*Mein Dorf: Kötschach Mauthen.
Mit dieser Sendung startet "Land und Leute" eine neue monatliche Beitragsreihe: "Mein Dorf". Bewohner und Bewohnerinnen zeigen dabei, was ihre Gemeinde lebenswert macht oder warum sie "besonders" ist. Das können Initiativen für mehr Lebensqualität sein, spezielle Arbeitsplätze oder Angebote zur Kinderbetreuung, Aktivitäten, die das Gemeinschaftsgefühl stärken, gelebtes Brauchtum, spannende Architektur oder auch landschaftliche Schönheiten. Der Auftakt erfolgt in Kärnten mit der Gemeinde Kötschach Mauthen, die vom Kaufmann Hermann Ertl vorgestellt wird: Ihm haben es in "seinem" Ort vor allem die dörfliche Struktur und die konsequente Nutzung eigener Ressourcen angetan.

*Wildbärte aus Ebensee.
Bartl Lahnsteiner aus Ebensee in Oberösterreich bindet Gams-, Hirsch-, Dachs- und Saubärte, aber auch ausgefallene Arten wie z. B. Hasenbart, die vor allem als Hutschmuck Verwendung finden. Er hat darüber sogar ein Buch geschrieben und renoviert nicht zuletzt auch Bärte, die zwischen 30 und 60 Jahre alt sind und noch über nicht gebrochene Haare verfügen: Durch ein spezielles Verfahren werden die Haare aufgefrischt und neu bereift.

*Gänsedaunen aus Österreich.
Heidi Hebesberger aus Nussbach im oberösterreichischen Traunviertel hat gemeinsam mit ihrem Mann die Trocknung von Gänsefedern aus ganz Österreich mithilfe einer Biogasanlage initiiert. Im Anschluss daran kommen die Federn zu einem Werk in Hörbranz, in Vorarlberg, wo sie geprüft und zu Qualitätsprodukten gearbeitet werden.

*Bäuerinnen lehren.
Den Begriff "Seminarbäuerin" gibt es in Österreich seit nunmehr zwölf Jahren. Dabei handelt es sich um gut ausgebildete Bäuerinnen, die durch ihre Öffentlichkeitsarbeit viel Wissen über Produktion und Verwendbarkeit von Lebensmitteln weitergeben. Barbara Zenz aus dem südsteirischen Wolfsberg ist eine von ihnen - die leidenschaftliche Köchin hat für aktuellen Kochkurs das Motto "Schweinefleisch -kreativ und abwechslungsreich" gewählt.

*Kulturgut Seilerei.
Eine der letzten Werkstätten, in der Seile noch in Handarbeit hergestellt werden, befindet sich in Amstetten in Niederösterreich. In der Seilerei Eisserer, einem Familienbetrieb, wird dieses Handwerk bereits seit mehreren Generationen ausgeübt. Ob in der Landwirtschaft, beim Segeln, Klettern oder im Theater, bei der Feuerwehr oder den Pfadfindern: Seile werden in ganz unterschiedlichen Bereichen gebraucht. Und immer öfter finden sie in der Wohnraumgestaltung Verwendung, etwa als Raumteiler und als Handlauf.

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