Costa Concordia - Alptraum Traumschiff

Doku über eine der größten Schiffskatastrophen der vergangenen Jahrzehnte

Wien (OTS) - Ein Jahr nach dem Kentern der "Costa Concordia" vor der italienischen Insel Giglio am 13. Jänner 2012 analysiert die TV-Dokumentation "Costa Concordia - Alptraum Traumschiff" von Paul Russell und Andrea Vogt am Donnerstag, dem 10. Jänner 2013, um 21.05 Uhr in ORF 2 minutiös das Geschehen. Der Schiffskoloss konnte auch zwölf Monate nach der Katastrophe noch nicht geborgen werden. Der Film zeigt in bisher unbekannten Aufnahmen, wie und warum es zur Tragödie kam, die dutzende Opfer forderte. In Interviews, unter anderem mit dem Salzburger Bürgermeister Heinz Schaden, wird der Ablauf des Unglücks nachgezeichnet. Das Filmteam konnte Zugang zu den Rettungs- und Sicherungsarbeiten erlangen. Erstmals werden Dokumente zur Schiffskatastrophe enthüllt, die gesichteten Daten veröffentlicht und der Ablauf der Tragödie präzise dargestellt. Die britischen Filmproduzenten erzählen die Minuten und Stunden des Dramas anhand persönlicher Erlebnisse von Passagieren. Neben Bürgermeister Heinz Schaden, der die Bergung der ersten Opfer beobachtete, erzählt der britische Fernseh-Unterhalter Ian Fraser, wie er ins Wasser sprang und um sein Leben schwamm. Es kommen auch die Retter von der Insel Giglio zu Wort. Pfarrer Don Lorenzo kümmerte sich um die Schiffbrüchigen, Vizebürgermeister Mario Pellegrini fuhr mit einem Boot zum sinkenden Luxus-Kreuzfahrtschiff und rettete Dutzenden das Leben.

Die Dokumentation zeigt auch die seit einem Jahr unternommenen Bemühungen, das Schiff zu retten und eine Umweltkatastrophe zu verhindern. Die Kameras sind dabei, wenn die Bergungs-Taucher gigantische Stahlkabel unter den Rumpf des Schiffs legen, um es in den kommenden Wochen aufzurichten und von den Felsen der Insel wegzuschleppen. Immer wieder ist es durch technische Probleme und wetterbedingte Verschiebungen zu Verzögerungen der Schiffsbergung gekommen. Den Bergungsmannschaften ist es aber gelungen, den Stahlgiganten zu stabilisieren, das Austreten von Tausenden Tonnen Öl zu verhindern und ein Auseinanderbrechen des Schiffes abzuwenden. Die Filmteams von Fact-UK waren monatelang im Einsatz und haben eine packende Dokumentation über eine der größten Schiffskatastrophen der vergangenen Jahrzehnte gedreht. Der Unfall der "Costa Concordia" und das offenkundige Versagen ihres Kapitäns, der noch immer auf seinen Prozess warten muss, haben die gesamte Kreuzfahrt-Industrie infrage gestellt.

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