FPÖ-Gartelgruber: SPÖ soll Frauen im Beruf endlich gleich stellen

Wehrdienstandrohung ist falsches Signal

Wien (OTS) - "Die unverhohlene Drohung der SPÖ, Frauen zum Wehrdienst einziehen zu wollen, wenn die Volksbefragung gegen ihre Schnapsidee eines Berufsheeres ausgeht, ist ein besonderer Tiefpunkt in der Frauenpolitik", sagte die freiheitliche Frauensprecherin NAbg. Carmen Gartelgruber. "Nach jahrzehntelanger SPÖ-Frauenpolitik ist es noch immer nicht gelungen Frauen und Männer im Beruf gleich zu stellen. Jetzt die Wehrpflicht für Frauen anzudrohen, kann nur als zynisch und bösartig bezeichnet werden", so Gartelgruber.

Diese SPÖ-Drohung an die Frauen, die mit Kindern, Familie und Pflege ohnehin einen nicht wegzudenkenden Beitrag für die Allgemeinheit leisten würden, jetzt noch zum Wehrdienst verpflichten zu wollen, könne nur Ausdruck einer tiefen Verzweiflung vor der Niederlage bei der Volksbefragung sein, ist sich Gartelgruber sicher. "Die Frauen werden dieses schmutzige Spiel durchschauen und der SPÖ mit ihrer Stimme für die Wehrpflicht, die notwendige Antwort geben", so Gartelgruber.

Abgesehen von der Unsinnigkeit dieser SPÖ-Drohung, sei es auch verfassungswidrig Frauen zum Wehrdienst verpflichten zu wollen, erinnerte Gartelgruber an Artikel 9a. (3) der Bundesverfassung, in dem es wörtlich heißt: "Jeder männliche Staatsbürger ist wehrpflichtig. Staatsbürgerinnen können freiwillig Dienst im Bundesheer als Soldatinnen leisten und haben das Recht, diesen Dienst zu beenden." "Hier ist klar definiert wer wehrpflichtig ist und wer nicht. Um das zu ändern müsste auch die Verfassung geändert werden", betonte Gartelgruber, die versicherte, dass die FPÖ niemals einer diesbezüglichen Änderung der Verfassung zustimmen würde.

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