Mautz ad Mikl-Leitner: Soziales Jahr bietet allen Interessierten faire Bezahlung

Vorschlag der Innenministerin ist Beweis für Konzeptlosigkeit der ÖVP

Wien (OTS/SK) - SPÖ-Bundesfrauengeschäftsführerin Andrea Mautz bezeichnet den Vorschlag der Innenministerin, den Zivildienst für Frauen zu öffnen als Beweis für die Konzeptlosigkeit der ÖVP in der Wehrpflicht-Debatte. "Es ist traurig, dass wir der Innenministerin erklären müssen, dass der Zivildienst als Wehrersatzdienst ein Zwangsdienst ist und mit Freiwilligkeit daher nichts zu tun hat. Daher will die SPÖ die Wehrpflicht abschaffen. Wir treten für ein attraktives Modell eines Berufsheeres und eines freiwilligen bezahlten Sozialjahres ein. Das bezahlte, freiwillige Soziale Jahr bietet allen, die es absolvieren möchten, eine faire Entlohnung", betont Mautz. ****

Mautz bekräftigt, dass der Vorschlag der Innenministerin nicht ausgegoren ist. Es stellt sich die Frage, ob die Frauen dann freiwillig neun Monate lang für rund 300 Euro in der Pflege tätig sein sollen, was, so Mautz, nichts anderes als Lohn- und Sozialdumping wäre. "Die SPÖ-Frauen lehnen die Wehrpflicht für Frauen strikt ab. Wir haben am 20. Jänner die Chance, uns für ein zukunftsweisendes Modell zu entscheiden. Nützen wir die Chance!" so die SPÖ-Bundesfrauengeschäftsführerin Andrea Mautz. Die SPÖ-Bundesfrauengeschäftsführerin fasst zusammen: "Uns werden die Zivildiener ausgehen - ein Soziales Jahr, das für alle zwischen 18 Jahren und dem Pensionsantritt offen ist und fair bezahlt wird, ist die richtige Antwort auf diese Herausforderung." (Schluss) bj/mp

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