FPÖ: Strache will ORF-Zwangsgebühren abschaffen

Generaldirektor und Direktoren sind reine Marionetten der rot-schwarzen Regierung

Wien (OTS) - Mit scharfer Kritik am ORF wartete FPÖ-Bundesparteiobmann HC Strache in seiner heutigen Pressekonferenz auf und versprach: "Als Bundeskanzler werde ich die ORF-Zwangsgebühren abschaffen."

Mit vergangenem Juni wurden die ORF-Gebühren um satte 7 Prozent erhöht worden. Das bringe dem ORF zusätzliche Einnahmen von mehr als 35 Millionen Euro im Jahr, erklärte Strache. Und weil der ORF offenbar nicht wirtschaften könne, solle nun der Steuerzahler weitere 70 Millionen Euro unter dem Titel "Gebührenrefundierung" übernehmen.

Die Unverschämtheit am Küniglberg gehe jedoch weiter: Die ORF-Zwangsgebühren sollen zu einer "Haushaltsgebühr" erweitert werden. Demnach sollen auch jene Haushalte die ORF-Zwangsgebühren zahlen, die überhaupt keinen Fernseher haben. "So etwas darf es in einem entwickelten Rechtsstaat nicht geben", empörte sich Strache. "Der Generaldirektor und seine Direktoren verdienen mehr als ein Kanzler oder Minister. Kein Wunder, dass diese nur Marionetten der rot-schwarzen Regierung sind. Auf Objektivität hofft man da natürlich vergebens."

Immer mehr Österreicher würden sich ab vom ORF-Programm abwenden und dafür Kabel- oder Satelliten-TV schauen und müssten trotzdem rund 25 Euro im Monat für den ORF zahlen. Diese himmelschreiende Ungerechtigkeit gehöre beseitigt. "Ich verspreche daher: Als Bundeskanzler werde ich die ORF-Gebühren abschaffen", so Strache. Die Österreicher würden sich damit rund 350 Euro im Jahr sparen.

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