FPÖ-Belakowitsch-Jenewein: Döner macht nicht schöner!

Migrantenkinder sind deutlich adipöser als Kinder mit österreichischen Wurzeln

Wien (OTS) - Angesichts der neuen erschütternden Ergebnisse (Studie:
"Wiener klinische Wochenschrift") über den Ernährungszustand von Kindern in Österreich, erhebt die freiheitliche Gesundheitssprecherin NAbg. Dr. Dagmar Belakowitsch-Jenewein schwere Kritik an Gesundheitsminister Stöger. Wie gestern bekannt wurde, sind etwa 15 Prozent aller Kinder mit österreichischen Wurzeln übergewichtig oder adipös. Bei Kindern mit türkischer Muttersprache sind es rund 23 Prozent, bei Buben mit anderem Migrationshintergrund knapp 21 und bei Mädchen etwa 17 Prozent. "Döner macht also nicht schöner sondern dicker", bringt es Belakowitsch-Jenewein auf den Punkt.

"Die vielgepriesene Mär, dass Ausländer weit mehr in unser Gesundheitssystem einzahlen, als sie herausnehmen, kann schon allein anhand dieser Zahlen widerlegt werden", so Belakowitsch-Jenewein. Es wird daher notwendig sein, endlich im Sinne einer Kostenwahrheit, eine entsprechende Studie durchzuführen, was die Kostenwahrheit im Gesundheitswesen betrifft", kündigt die freiheitliche Gesundheitssprecherin eine entsprechende Initiative im nächsten Gesundheitsausschuss an.

Des Weiteren sei der Gesundheitsminister aber auch gefordert, endlich sinnvolle Maßnahmen im Bereich der Ernährung zu setzen. Sein NEP (Nationaler Ernährungsplan) sei auf allen Ebenen gescheitert. "Hochglanzbroschüren und Pseudoernährungsberater werden das Problem kaum lösen können. Stöger muss sich endlich auch trauen, bei Schul-und Kindergartenbuffets durchzugreifen und Situationen wie die Wahl zwischen Leberkäsesemmel und Schokoriegel in Hinkunft zu verhindern", forderte Belekowitsch-Jenewein. "Bis zur nächsten Wahl hat er noch einige Monate Zeit, andernfalls wird er als Minister abtreten, ohne auch nur eine einzige sinnvolle gesundheitspolitische Maßnahme hinterlassen zu haben", so Belakowitsch-Jenewein.

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