Schmied: 100 Mio. Euro für sieben Schulbau-Großprojekte im Jahr 2013

Bildungsqualität wird entscheidend verbessert - Fachkonferenz im Mai zum Planungsschwerpunkt Lehrer-Arbeitsplätze

Wien (OTS/SK) - In einer gemeinsamen Pressekonferenz informierten heute, Mittwoch, Bildungsministerin Claudia Schmied und Wolfgang Gleissner, Geschäftsführer der BIG Bundesimmobiliengesellschaft, über zukünftige, aktuelle und abgeschlossene Bundesschulbauprojekte. "Das Gesamtprogramm für Sanierungen und Neubau von Bundesschulen zwischen 2008 und 2018 umfasst rund 1,7 Milliarden Euro. Das Investitionsvolumen der 2013 anstehenden sieben Schulbau-Großprojekte, drei davon in Niederösterreich, beträgt knapp 100 Millionen Euro", sagte Schmied, die betonte: "Durch diese Investitionen in Schulbauprojekte wird die Bildungsqualität entscheidend verbessert." Die Investitionen in Schulbauten "helfen doppelt": So werde nicht nur die Bildungsqualität verbessert, sondern es würden dadurch auch Arbeitsplätze in der Bauwirtschaft geschaffen, sagte Schmied. ****

Österreichweit sind derzeit 37 Schul-Großprojekte mit einem Investitionsvolumen von rund 477 Millionen Euro in Bau oder in Planung. Insgesamt wurden seit dem Start des Schulentwicklungsplans 2008 rund 708 Millionen Euro in die Schulinfrastruktur investiert. "Im Jahr 2013 werden sieben weitere Großbauvorhaben starten", betonte Schmied. Mit dem Ziel, die Architektur der Gebäude an die pädagogischen Anforderungen der Zeit anzupassen.

Im Zuge der Umsetzung des Schulentwicklungsplans 2008 bis 2018 entstand zwischen dem Bundesministerium und der Bundesimmobiliengesellschaft, die bei rund zwei Drittel der Bauprojekte ausführendes Unternehmen ist, eine langfristige Partnerschaft. Die Planung der Projekte gehe jedoch von den Bundesländern und den Landesschulbehörden aus. "Die Regionen und der spezifische regionale Bedarf werden so bei der Planung voll einbezogen", betonte Schmied, die ankündigte, dass bei einer Konferenz zum Thema Schul- und Sportstättenbau im Mai das Thema Infrastruktur und Organisation der Lehrer-Arbeitsplätze im internationalen Vergleich und im Vergleich etwa zu Unternehmen der Privatwirtschaft einen Schwerpunkt bilden wird. (Schluss) mis/bj

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