Becker: Ohne Sozialpartnerschaft sinkt Arbeitslosigkeit in Südeuropa nicht

ÖVP-Sozialsprecher im EU-Parlament: Beschäftigungsbericht darf nicht folgenlos bleiben

Brüssel, 09. Jänner 2013 (OTS) "Der EU-Beschäftigungsbericht zeigt, ohne Sozialpartnerschaft wird die Arbeitslosigkeit in Südeuropa nicht sinken", so der Sozialsprecher der ÖVP im EU-Parlament, Heinz K. Becker. "Es ist zu begrüßen, dass die EU-Kommission erkennt, dass jene Staaten, die das Zusammenwirken von Regierung und Sozialpartnern nicht entwickelt haben, eindeutig größere Probleme haben als andere Länder, ihre Arbeitsmarktsituation in den Griff zu bekommen", so Becker. Der gestern vorgelegte Bericht zur Beschäftigung und sozialen Entwicklung in der EU 2012 dürfe nicht folgenlos bleiben, betont der Europaabgeordnete. ****

Becker fordert, die österreichische Sozialpartnerschaft und das duale Berufsausbildungssystem der deutschsprachigen Länder als Modell für Reformen in Ländern mit hoher Arbeitslosigkeit zu nutzen: "Es reicht nicht, die Probleme immer wieder zu analysieren. Dass Österreich so gute Zahlen hat, kommt nicht von ungefähr. In Südeuropa sollte es primäres Ziel sein, beschäftigungsfähige Menschen auszubilden und mit der Schaffung der notwendigen Strukturen raschest zu beginnen. Unsere Länder sind bereit, mit Rat und Tat zur Seite zu stehen", betont Becker.

Österreich gehört mit Deutschland und den Niederlanden zu den drei Ländern, in denen die Jugendarbeitslosigkeit unter zehn Prozent liegt und ist zudem einer der Mitgliedstaaten, in denen die Langzeitarbeitslosigkeit am niedrigsten ist.

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