FPÖ-Obermayr: Armut und Arbeitslosigkeit in Europa steigen weiter an

Sozialer Notstand ist keine geeignete Grundlage für das "Friedensprojekt Europa"!

Wien (OTS) - "Das neue Jahr beginnt mit einer Menge schlechter Nachrichten aus Brüssel", hält der freiheitliche EU-Mandatar Mag. Franz Obermayr fest. "Die in alarmierende Höhen ansteigende Arbeitslosigkeit und die sich parallel dazu ausbreitende 'neue' Armut in Europa sind einerseits Folgen der anhaltenden Wirtschafts-, Euro-und Schuldenkrise, andererseits bedenkliche Zutaten zu deren weiterer Eskalation." So waren laut aktueller Eurostatdaten im November des vergangenen Jahres 18,8 Millionen Menschen in der Eurozone ohne Beschäftigung.

Wenig überraschend sei die nun plötzlich inflationär anzutreffende Feststellung, dass die Euro-Zone bzw. Europa in Nord und Süd zerfielen. "Wir Freiheitliche warnen seit langem vor den Folgen des fatalen Zusammenzwingens starker und schwacher Volkswirtschaften", so Obermayr. "Wir fordern seit langem, zum Beispiel Griechenland aus der Euro-Zwangsjacke zu entlassen, um eine Abwertung der dann wieder eigenen Währung und wirtschaftliche Erholung zu ermöglichen. Die Euro-Architekten haben geflissentlich übersehen, dass jene Staaten, die heute als Brandherde des zunehmend unbeherrschbaren Währungsgroßbrandes fungieren, bereits gegen Ende des 19. Jahrhunderts vielfach als ökonomische Problemzonen Europas erkannt und zitiert wurden. Und die Euro-Architekten übersehen mit derselben Ignoranz die jetzt dringend notwendigen Schritte, um zu retten, was noch zu retten ist. Allen Verantwortlichen muss klar sein, dass die heutige Gefährdung des sozialen Friedens in Europa die finale Gefährdung des Friedensprojekts EU bedeutet. Mit unabsehbaren Folgen auch deshalb, da neben den autochthonen Europäern bald auch zig Millionen von den Geldinfusionen unserer Sozialsysteme abhängige Zuwanderer vor dem Nichts stehen. Heute noch durch Geldgaben ruhiggestellte ethnische Konflikte werden auf sozialpolitische Glutnester wie Zunder reagieren. Daher sind Löscharbeiten umgehend durchzuführen, beginnend mit einer klaren Absage an die immer mehr Staatshaushalte nachhaltig beschädigende Schulden- und Transferunion."

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