Mikl-Leitner: Trend zum Zivildienst hält ungebrochen an

Zuweisungsrekord beim Zivildienst im Jahr 2012 - 2012 waren durchschnittlich 9.750 Zivildiener österreichweit im Einsatz

Wien (OTS) - "Der Zivildienst ist eine rot-weiß-rote Erfolgsgeschichte, die sich eindrucksvoll mit Zahlen belegen lässt", sagte Innenministerin Mag.a Johanna Mikl-Leitner. "Das Jahr 2012 war für den Zivildienst wieder ein Rekordjahr, das zeigt, dass von Seite der Trägerorganisationen als auch von Seiten der jungen Männer eine ungebrochen große Nachfrage nach dem Zivildienst besteht."

2012 konnten die im Jahr 2011 erzielten Rekorde gesteigert werden:
Bundesweit haben im Jahr 2012 14.963 junge Männer eine Zivildiensterklärung abgegeben und sich somit bereit erklärt, den Zivildienst ableisten zu wollen (2011: 14.841). Das entspricht im Vergleich zum Jahr 2000 einer Verdoppelung der abgegebenen Zivildienst-Erklärungen.

Die Zivildienstserviceagentur wies im Jahr 2012 13.869 junge Männer Trägerorganisationen als Zivildiener zu. Demnach leisteten 360 junge Männer mehr als im Jahr zuvor ihren Dienst in Sozialeinrichtungen-und Blaulichtorganisationen in Österreich (+2,6 %). Im Durchschnitt waren im Jahr 2012 9.750 Zivildiener im Einsatz. Der Monat März 2012 war dabei der Rekordmonat seit Bestehen des Zivildienstes: Im März 2012 verrichteten über 10.800 Zivildiener österreichweit ihren Dienst. "Damit hatten wir in diesem Monat so viele Zivildiener wie noch in keinem Monat seit Bestehen des Zivildienstes zuvor", sagte die Innenministerin.

Auch auf Seite der Trägerorganisationen stieg 2012 im Vergleich zum vorhergehenden Jahr die Nachfrage nach Zivildienern auf etwa 14.600, was einen Bedarfsanstieg von etwa 600 Zivildienern entspricht. Dennoch konnte österreichweit eine sehr hohe Bedarfsdeckung von rund 95 % gewährleistet werden, was den Trägerorganisationen eine hohe Planbarkeit für das Personal ermöglichte.

Die meisten Zuweisungen von Zivildienern erhielt im Jahr 2012 das Rettungswesen (5.900 Zivildiener; 43 %), gefolgt von der Behindertenhilfe (2.630 Zivildiener; 19 %). Österreichweit erfolgten die meisten Zuweisungen in Wien (3.032), gefolgt von Oberösterreich (2.719) und Niederösterreich (2.453).

"Zahlen sprechen Bände. Die Zahlen belegen schwarz auf weiß die ungebrochene Nachfrage nach dem Zivildienst in Österreich und beweisen einmal mehr, dass die rückläufigen Geburtenjahrgänge keine negative Auswirkung auf den Zivildienst haben", sagte Mikl-Leitner. "Der Zivildienst hat sich zweifelsohne zu einer tragenden Säule des sozialen Lebens in Österreich etabliert und ist unentbehrlich für das Ehrenamt, bleiben doch 7 von 10 Zivildienern über ihre Zivildienstzeit hinaus den Blaulichtorganisationen erhalten."

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