Vladyka: Erster erfreulicher Umdenkprozess der VP bei Kinderbetreuung

Erfolg für Initiative von Landesrätin Karin Scheele - SP verspricht weiter Druck zu machen

St. Pölten (OTS/SPI) - Soziallandesrätin Mag.a Karin Scheele präsentierte bereits im Herbst ihre Forderungen für die beste Kinderbetreuung in Niederösterreich: 5.000 zusätzliche Kleinkinder-Betreuungsplätze, flexiblere Öffnungszeiten und weniger Schließtage sowie die sozialrechtliche Absicherung der vielen Tageseltern. Gemeinsam mit der SPÖ forderten auch Eltern und PädagogInnen, Gemeinden, die Arbeiterkammer und WirtschaftsvertreterInnen rasche Verbesserungen - nun musste auch die VP erstmals einlenken.

In einer von der zuständigen Landesrätin Schwarz vor wenigen Wochen eilig einberufenen Denkwerkstatt sollte über den Wert der Familie diskutiert werden, jetzt gibt man seitens der VP-Niederösterreich erstmals Handlungsbedarf bei der Kleinstkinderbetreuung in unserem Bundesland zu. "Das ist ein erfreulicher Umdenkprozess, bis jetzt wurden wir nur als VerleumderInnen hingestellt", so SP-Sozialsprecherin Christa Vladyka, "in der Vergangenheit wurden alle unsere Verbesserungsvorschläge von der ÖVP konsequent abgelehnt."

Nach etlichen Jahren Stillstand macht sich nun der Druck von Landesrätin Karin Scheele und der SP-Niederösterreich bezahlt. Auch wenn die in Aussicht gestellten Verbesserungen noch dürftig sind, begrüßt Christa Vladyka die ersten Schritte der ÖVP. Demnach soll laut Landeshauptmann Pröll und Landesrätin Schwarz die Förderrichtlinien für die Betreuung außerhalb der Kindergärten, etwa in Horten und Krabbelstuben vereinfacht werden. Auch möchte man Betriebe für die Errichtung von Betriebskindergärten in die Pflicht nehmen.

Für Vladyka kann das freilich nicht alles gewesen sein, sie hofft nun auf weitere rasche Verbesserungen: Was ist mit dem notwendigen Ausbau der Kleinkinderbetreuung? Was ist mit flexibleren Öffnungszeiten und den viel zu vielen Schließtagen unserer Kindergärten? Wir haben deutlichen Aufholbedarf an Kleinkinderbetreuungsplätzen, landesweit fehlen trotz der engagierten Arbeit vieler Tagesmütter 5.000 Plätze. Die Eltern wollen jetzt rasche Lösungen und kein Herumeiern und über die Landtagswahlen wurschteln mehr!"

Auch die notwendigen Mittel könnten rasch aufgestellt werden. Mit einem neuen Familienförderungsmodell präsentiert die SPÖ zugleich eine Möglichkeit der Finanzierung. Ihr Ziel ist die Vereinfachung des komplizierten Systems an Frei- und Absetzbeträgen. Mit den frei werdenden Mitteln soll die Familienbeihilfe auf einheitlich 225 bzw. 240 Euro pro Monat erhöht werden und weitere 150 Millionen Euro in den bundesweiten Ausbau der Kinderbetreuung fließen. "Alleine für Niederösterreich entspräche das rund 27 Millionen Euro pro Jahr. Damit würden wir die Gemeinden entlasten und hätten binnen kürzester Zeit die zusätzlich benötigten 5.000 Betreuungsplätze erreicht", so Christa Vladyka abschließend.

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