Mitterlehner: Österreichs Exportwirtschaft behauptet sich

Stärkere Erschließung neuer Wachstumsmärkte in Asien sowie Nord- und Südamerika stützt Österreichs Exportwirtschaft - Internationalisierungsoffensive erfolgreich

Wien (OTS/BMWFJ) - Trotz der weltweit unsicheren Konjunkturentwicklung sind Österreichs Exporte von Jänner bis Oktober um 2,3 Prozent auf rund 104 Milliarden Euro gestiegen, wie die Statistik Austria am Dienstag mitgeteilt hat. "Unsere Außenwirtschaft zeigt sich in einem anhaltend schwierigen internationalen Umfeld robust und profitiert von der gut laufenden Erschließung neuer Märkte außerhalb Europas. Durch unsere Internationalisierungsoffensive können wir diese Marktpotenziale stärker als früher nützen", betont Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner.

Während die Exporte in die EU-Länder von Jänner bis Oktober stabil bei 70,9 Milliarden Euro geblieben sind, sind die Ausfuhren in die Drittstaaten in diesem Zeitraum um 7,6 Prozent auf 32,8 Milliarden Euro gestiegen. Rein auf den Oktober 2012 bezogen sind die Ausfuhren gegenüber dem Vorjahresmonat insgesamt um 7,9 Prozent gestiegen, in die EU um 5,4 Prozent und in die Drittmärkte sogar um 13,7 Prozent. "Es ist erfreulich, dass die Exporte in die EU auf hohem Niveau gehalten werden konnten und dass die Ausfuhren in die Drittmärkte stark steigen. Damit verteilen wir auch unser Risiko besser, wenn es in einzelnen Regionen zu Einbrüchen kommt", so Mitterlehner zur erfolgreichen Diversifikations-Strategie. Zum Beispiel sind die Exporte nach China in den ersten zehn Monaten des Vorjahres um 6,1 Prozent gestiegen, in die USA um 10,4 Prozent, nach Russland um 10,1 Prozent, sowie nach Brasilien um 4,9 Prozent.

Ausgehend vom Rekordjahr 2011 sind Österreichs Exportunternehmen trotz der positiven Entwicklung bis Oktober weiterhin mit einem schwierigen Umfeld im Euro-Raum konfrontiert, der mit Deutschland und Italien auch die wichtigsten Handelspartner Österreichs betrifft. Nach Deutschland sind die Exporte - von einem hohen Niveau ausgehend - nur um 0,1 Prozent gewachsen, während die Exporte nach Italien um 8,2 Prozent gefallen sind.

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