Ein + für das "Weltjournal": Start für zusätzliches Auslandsmagazin am 9. Jänner

Wien (OTS) - Das seit 2004 erfolgreiche "Weltjournal" erhält ab sofort ein Plus dazu: Ab 9. Jänner 2013 stehen mit dem zusätzlichen "WELTjournal +" jeden Mittwoch insgesamt bis zu 90 Minuten Reportagen und Dokumentationen aus dem Ausland auf dem Programm. Damit weitet der ORF seine vertiefende Auslandsberichterstattung jede Woche um mindestens 45 Minuten aus. Los geht es am Mittwoch, dem 9. Jänner -nach der- "Weltjournal"-Reportage "Europa - Die Chinesen kommen" - um 23.00 Uhr in ORF 2 mit der "WELTjournal +"-Doku "China - Vom Dorf zur Stadt".

Das bestehende "Weltjournal"-Team wird weiterhin - verstärkt durch die ORF-Korrespondenten - auf aktuelle Ereignisse und Trends mit Österreich-Relevanz Bezug nehmen und den Gedanken "Was können wir Österreicher von anderen und über andere lernen?" immer wieder neu beleuchten. Die daran anschließenden Dokumentationen in "WELTjournal +" werden die großen Themen der Zeit aufgreifen, mit speziellem Fokus auf "Burn out Planet" und nachhaltiges Leben. "WELTjournal +" wird aber auch sehr persönlich erzählte Filme über individuelle Lebensentwürfe und das Leben in fremdem Kulturen zeigen. Wenn es sich anbietet, wird die Dokumentation in "WELTjournal +" das vom "Weltjournal" vorgegebene Thema aufnehmen und mit neuen Aspekten zu einem Themenabend ergänzen.

Für ORF-Fernsehdirektorin Mag. Kathrin Zechner bietet "der ORF in einer Welt der zunehmend komplexen Zusammenhänge mit 'Weltjournal' und 'WELTjournal +' einem an internationalen Themen interessierten Publikum mit einer großzügigen Sendefläche in ORF 2 den Blick über den rot-weiß-roten Tellerrand in die Welt als 'globales Dorf' in all ihren Facetten".

Die zuständige Magazin-Chefin Waltraud Langer zum Magazin-Zuwachs:
"Internationale, relevante, spannende Entwicklungen: Das zeigen wir mit dieser thematisch abgestimmten 90-minütigen Auslandsstrecke. Zu sehen sind Einblicke in die Welt, in der wir leben: So schön, wie sie ist, so grausam, so aufregend."

"Weltjournal: Europa - Die Chinesen kommen" um 22.30 Uhr

China verfügt über 2.800 Milliarden Euro an Währungsreserven und investiert immer mehr davon in Europa. Chinesische Firmen und staatsnahe Betriebe konzentrieren sich dabei vor allem auf strategisch wichtigen Sektoren wie Energie, Automobilindustrie und Infrastruktur. Doch wie wirkt sich Chinas Shoppingtour auf Europa aus? Wie viel Einfluss - auch politisch - gewinnt das Land? Müssen europäische Arbeitnehmer/innen um ihre hart erkämpften Rechte fürchten?

"WELTjournal +: China - Vom Dorf zur Stadt" um 23.00 Uhr

White Horse Village ist ein Bauerndorf im westlichen Hinterland Chinas. In nur sechs Jahren macht das größte Urbanisierungsprogramm der Menschheitsgeschichte aus einem idyllischen Stück Land eine pulsierende Großstadt. Jahrzehntelang sind Millionen Chinesen auf der Suche nach Arbeit in die Megacitys an der Küste gezogen. Die Regierung hat den Trend nun umgekehrt: Sie bringt die Städte zu den Menschen auf dem Land. Aus rund 500 Millionen Bauern sollen urbane Konsumenten werden - und zwar in kürzester Zeit. Dahinter steht der Wunsch, den Wohlstand im Land zu vergrößern und Chinas wirtschaftliche Abhängigkeit vom Export in den Westen zu überwinden. Die Folgen dieser enormen Transformation sind nicht abzusehen - weder wirtschaftlich noch ökologisch.
"WELTjournal +" zeigt die Entwicklung von White Horse Village über sechs Jahre mit der Kamera. Es ist die Geschichte von Menschen, vom Kampf zwischen den Generationen, vom Kampf um Arbeit und Erfolg und nicht zuletzt vom Kampf, im Dschungel von Chinas Parteipolitik nicht auf der Strecke zu bleiben.

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