SJ-Wien: Asyl ist Menschenrecht - Keine Hetze gegen Wehrlose

Sozialistische Jugend Wien verurteilt Räumung des Flüchtlingscamps - Menschenverachtende Anfeindungen der FPÖ haben in Österreich nichts verloren

Wien (OTS) - Nach den massiven Verschärfungen der Asylgesetze in den letzten Jahren bleibt die Situation für Flüchtlinge in Österreich weiterhin katastrophal. Die unverhältnismäßig brutale Räumung des Refugee Camps, welches sich für humanere Bedingungen für Asylwerbende einsetzte, stellt einen weiteren Tiefpunkt dar. "Menschen einzuschüchtern und mit brachialen Methoden zur Flucht in eine Kirche zu zwingen, ist einem demokratischen Land wie Österreich unwürdig. Stattdessen sollten die Forderungen nach Zugang zu Arbeit und Sprachkursen für Flüchtlinge endlich umgesetzt werden", so die Vorsitzende der Sozialistischen Jugend Wien Marina Hanke.

Unterdessen versucht die FPÖ aus der Not von Menschen politisches Kapital zu schlagen. Der Zynismus und der Hohn der "sozialen Heimatpartei" über Menschen in Not, die nicht etwa aus egoistischen Gründen handeln, sondern sich für Menschenrechte und Verbesserungen für alle schutzsuchenden Menschen einsetzen, zeigt wieder einmal in aller Deutlichkeit die menschenverachtende Politik der Freiheitlichen auf. "Menschen suchen sich nicht aus, wo sie zur Welt kommen -niemand nimmt leichtfertig eine Flucht ins Ungewisse auf sich!", so Hanke.

Die meisten Bundesländer in Österreich haben es auch im vergangen Jahr verabsäumt, die vereinbarten Asylquoten einzuhalten und tragen damit zu einer Verschlechterung der Situation bei. "In einem der reichsten Länder der Welt sollten unmenschliche Massenlager à la Traiskirchen längst Geschichte sein und AsylwerberInnen in menschenwürdigen Quartieren untergebracht werden", so Marina Hanke abschließend, die ebenfalls die zahlreichen Abschiebungen von politisch Verfolgten zurück in deren Herkunftsland kritisiert.

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