Juraczka ad Asyldebatte: Wollen Sie helfen oder wollen Sie Menschen instrumentalisieren?

Notleidende Menschen werden von Linksanarchos missbraucht

Wien (OTS) - "Wir reden heute über ein wichtiges Thema, das leider Gottes genug Sprengstoff in sich hat, um zu polarisieren", sagte ÖVP Wien-Obmann Stadtrat Manfred Juraczka heute in der aktuellen Stunde des Wiener Landtages zum Thema "menschenwürdiger Umgang mit Flüchtlingen in Österreich".

Die Diskussion um die Besetzung der Votivkirche durch Asylwerber sei durch Unsachlichkeit und Hetze geprägt, so Juraczka, der darauf hinwies, dass Österreich eine "lange und positive Tradition im Asylwesen" habe, die auch durch den zuständigen UNO-Hochkommissar mehrmals gelobt wurde.

"Aber natürlich kann es Missstände geben und ich hatte Verständnis, als man im November über die Zustände in Traiskirchen gesprochen und ein Marsch nach Wien stattgefunden hat. Aber was ist danach passiert? Es wurde ein Refugee camp im Freud-Park errichtet und danach die Kirche besetzt. Hier wurden und werden notleidende Menschen von linksradialen Anarchos missbraucht", so Juraczka.

Selbst Caritas-Direktor Landau teile die Besetzer der Kirche in drei Teile: "Ein Drittel ist in Not, ein Drittel will helfen und ein Drittel sind Chaoten, die die Not von anderen für ihre linkslinken Ansichten missbrauchen. Das sage nicht ich, das sagt der Caritas-Direktor. Und der steht wohl keinesfalls unter dem Verdacht, Asylwerbern zu kritisch gegenüberzustehen", so der VP-Stadtrat.

Es sei gut, dass man sich mit den Besetzern treffe, wie es Kardinal Schönborn und Innenministerin Mikl-Leitner getan hätten, aber auch der Kardinal habe die Besetzer aufgefordert, ihren Hungerstreik aufzugeben und die von der Caritas angebotenen Heime aufzusuchen:
"Und ich erinnere Sie: Weder Landau noch Schönborn schließen sich absurden Forderungen der Besetzer wie etwa Asyl für Wirtschaftsflüchtlinge an."

Die ÖVP stehe für die Beendigung des Hungerstreiks, lehne die von den Freiheitlichen geforderten Brachialmethoden aber ab: "Wir wollen keine Zwangsernährung und keine Stürmung eines Gotteshauses. Und wir weisen Aussagen entschieden zurück, denen zu Folge die Katholische Kirche Beitragstäterschaft zum Asylbetrug leiste", so Juraczka.

Abschließend richtete Juraczka eine Frage an die Grünen: "Wollen Sie helfen, oder wollen Sie gemeinsam mit Linksanarchos Asylwerber für ihre Zwecke instrumentalisieren?"

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