FPÖ-Kickl: ORF fürchtet sich vor Opposition - Bürgerforum ohne Strache

Einladungspolitik in krassem Widerspruch zum Objektivitätsgebot

Wien (OTS) - "Beim morgigen 'ORF-Bürgerforum' erweist sich der ORF einmal mehr als willfähriger Regierungshandlanger. In der Sendung bekommen Bundeskanzler Faymann und Vizekanzler Michael Spindelegger eine große Bühne, während die Oppositionspolitiker auf die Ränge verbannt werden", kritisierte der freiheitliche Generalsekretär NAbg. Herbert Kickl die eigenartige Einladungspolitik des öffentlich-rechtlichen Rundfunks. "Offenbar haben Wrabetz und Co. am Küniglberg die Hosen gestrichen voll und fürchten sich vor den regierungskritischen Argumenten der stärksten Oppositionspartei derart, dass deren Parteichef gar nicht erst in die Diskussionsrunde eingeladen wurde", so Kickl.

Die vom ORF alternativ angebotene Rolle für die Opposition als Quasi-Nebendarsteller sei in Wahrheit inakzeptabel und stehe in krassem Widerspruch zum Objektivitätsgebot, betonte Kickl, da auf diese Weise nur sehr begrenzt in das Geschehen eingegriffen werden könne. Interessant sei es vor allem, dass im Zentrum der Sendung Kanzler und Vizekanzler und damit zwei Parteichefs stünden, während der ORF von den Oppositionsparteien die Wehrsprecher eingeladen habe, so Kickl.

Wie manipulativ die Auswahl der mitdiskutierenden Zuseher ablaufe, lasse sich auch an dem von Minister Darabos ausgeschickten Rundschreiben festmachen, indem der Minister mehrere Dienststellen schriftlich aufgefordert habe, "interessierte Heeresangehörige" zu eruieren und deren Teilnahme an der Sendung bekanntzugeben. Bei den teilnehmenden Personen sei laut dieses Schreibens anzuführen, ob sie für die Wehrpflicht oder für ein Berufsheer seien. Damit solle offenbar gewährleistet werden, dass das "ORF-Bürgerforum" auf Kosten der Zwangsgebührenzahler zu einer Propaganda-Show des Verteidigungsministers werde, so Kickl.

Offenbar sei der im ORF dominanten SPÖ angesichts der verheerenden Umfrageergebnisse zum Berufsheer jedes Mittel recht, um ihren schwer unfähigen Verteidigungsminister im Amt zu halten, kritisierte Kickl die manipulative Einladungs- und Sendungspolitik des Staatsfunks. "Objektive Berichterstattung und faire Diskussionen sehen jedenfalls anders aus", so Kickl, der Beschwerden der FPÖ gegen diese Vorgangsweise ankündigte.

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