Wehrpflicht: BZÖ-Haubner: Freiwilliges Sozialjahr unabhängig von Volksbefragung ausbauen

Wien/LInz (OTS) - Die stellvertretende Klubobfrau des BZÖ und BZÖ-Oberösterreich-Landesobfrau, Ursula Haubner, setzt sich heute dafür ein, dass das Freiwillige Soziale Jahr unabhängig vom Ergebnis der Wehrpflicht Volksbefragung am 20. Jänner ausgebaut werden wird. "Ein Freiwilliges Sozialjahr für Männer und Frauen, unter anderem mit vernünftiger Bezahlung, Anrechnung von Pensionszeiten und Vorteilen bei der weiteren Beschäftigung im öffentlichen Dienst ist unabhängig vom Ergebnis der Wehrpflicht-Volksbefragung mehr als notwendig. In ganz Österreich fehlen schon jetzt die Mitarbeiter in Sozialberufen -allein in Oberösterreich mehr als 300", so Haubner, die darauf verweist, dass bereits jetzt die Absolventen des derzeitigen Sozialjahres sich zum Großteil auch anschließend weiter im Sozialbereich beruflich engagieren. Dies sei auch eine zwangsfreie Alternative zum von Caritas Präsident Küberl heute geforderten Ausbau des Zivildienstes.

Für Haubner ist "die Zeit der Zwangsdienste vorbei. Österreich wird aber jedenfalls ein von Jahr zu Jahr größeres Problem mit der Erhaltung seiner sozialen Standards haben, wenn nicht schnellstens etwas passiert. Das Freiwillige Sozialjahr ist ein wichtiger Mosaikstein zur Erhaltung unseres Sozialsystems, beispielsweise im demographisch bedingt immer wichtigeren Pflegebereich und eine Berufseinstiegschance für Männer und Frauen, Ältere und Jüngere", erklärt die BZÖ-Seniorensprecherin. "Deshalb muss es bei der Zukunft des Sozialjahres zu einer Entkoppelung von der Wehrpflicht-Volksbefragung kommen", so Haubners abschließender Appell an SPÖ und ÖVP.

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