AK zur Finanzministerin: Gaststättenpauschalierung bleibt rechtlich fragwürdig

Mit Kritik an Pauschalierungen in bester Gesellschaft mit Industriellenvereinigung, Kammer der Wirtschaftstreuhänder und Steuerexperten

Wien (OTS/AK) - Die Arbeiterkammer bleibt bei ihrer Kritik an der Neufassung der Pauschalierung von Gaststätten unter 255.000 Euro Jahresumsatz bei der Steuerberechnung. Die Neuregelung über alle Betriebstypen hinweg ist genauso rechtlich fragwürdig wie die Regelung, die der Verfassungsgerichtshof aufgehoben hat. Die Arbeiterkammer wird dazu ein Gutachten einholen. Sie tritt für eine sachlich-inhaltliche Diskussion abseits von Polemiken ein.

Mit ihrer Kritik an der Pauschalierung ist die Arbeiterkammer übrigens in bester Gesellschaft mit dem Präsidenten der Industriellenvereinigung, dem Präsidenten der Kammer der Wirtschaftstreuhänder und weiteren Steuerexperten.

Eine Ausdehnung der Gastättenpauschalierung auf alle Unternehmen unter 255.000 Euro Jahresumsatz lehnt die Arbeiterkammer ab, Das wäre ein Steuergeschenk von mehreren 100 Millionen Euro und vor allem angesichts der Budgetlage unverantwortlich.

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