Industrie: Änderungen bei Forschungsprämie wichtiger Schritt für Innovationsstandort Österreich

IV-GS Neumayer: Vergabe der Prämie jetzt unbürokratischer und praxisnäher - Fertigungsüberleitung in Verordnung übernommen

Wien (OTS/PdI) - Als "wichtigen Schritt zur Sicherung des Innovations- und Forschungsstandorts Österreichs" bezeichnete der Generalsekretär der Industriellenvereinigung (IV), Mag. Christoph Neumayer, heute, Samstag, das neue Prozedere für forschende Unternehmen zur Einhebung der Forschungsprämie. "60 Prozent der gesamten heimischen F&E-Ausgaben kommen aus dem privaten Sektor. Sowohl die direkte Projektförderung als auch die indirekte durch die Forschungsprämie, sind daher massiv Standortrelevant", so der IV-Generalsekretär. Nicht zuletzt daher hatte sich die IV dafür stark gemacht, dass den Anliegen der Unternehmen mehr Gewicht gegeben wird und eine unbürokratische und wirtschaftsfreundliche Neuregelung der Vergabe umgesetzt wird. Diese ist nun seit dem 1. Jänner in Kraft.

Eine weitere wichtige Regelung betrifft die Bemessungsgrundlage der Forschungsprämie, erklärte Neumayer: "Wir konnten mit einer Studie klar zeigen, dass in anderen Staaten jene Kosten, die in der Überleitung von der Forschung zur Produktion entstehen, anerkannt werden. Im Sinne eines fairen Wettbewerbs war es uns sehr wichtig, dass diese sogenannte Fertigungsüberleitung auch in Österreich berücksichtigt wird." Die neue Verordnung sei nunmehr um die Produktionsüberleitung bzw. Produktfertigmachung präzisiert worden. "Wir begrüßen sehr, dass das BMF den berechtigten Anregungen seitens der Unternehmen hier Rechnung getragen hat", so Neumayer.

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