Leichtfried: Wer schneller beim Bürger sein will, darf sich vor nachhaltigen Reformen nicht drücken

Bei der Kleinkinderbetreuung werden Gemeinden im Stich gelassen

St. Pölten, (OTS/SPI) - "Die heute präsentierten Ergebnisse der Arbeitsklausur der NÖ Volkspartei kommen dem großen Nachholbedarf im Bereich Verwaltungsreform und Vereinbarkeit von Beruf und Familie nicht nach. Zwar wurden teilweise Forderungen der SPÖ Niederösterreich der letzten Jahre aufgegriffen, jedoch in viel zu geringem Ausmaß und vor allem in ungenügender Form", übt SPNÖ-Klubobmann LAbg. Mag. Günther Leichtfried Kritik.

"Wer schneller beim Bürger sein will, darf sich Verschlankungen, Effizienzsteigerungen und auch Sparpotenzialen in der Verwaltung nicht verschließen. Die dem Bürger nächste Einrichtung bleibt die Gemeinde, daher würde es Sinn machen, bestimmte Kompetenzen an die Gemeinden zu verlagern - vorausgesetzt diese Leistungen werden entsprechend durch das Land finanziert. Wer sozialer sein will, muss die Vereinbarkeit von Beruf und Familie besser fördern. Bei der Kleinkinderbetreuung werden die Gemeinden nach wie vor alleine gelassen. So sind die heutigen Ankündigungen vor allem auch deshalb eine Enttäuschung, weil neuerlich die Chance ausgelassen wurde, diese verfehlte Politik zu korrigieren", so Leichtfried.
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