FP-Matiasek/Guggenbichler: Tier- und Naturschutz bleiben in Wien auf der Strecke

SPÖ-Umweltstadträtin Ulli Sima kneift, sobald es wichtig wird

Wien (OTS/fpd) - Hart ins Gericht ging heute Wiens Umweltsprecher und stellvertretender Umweltausschuss-Vorsitzender LAbg. Udo Guggenbichler mit SPÖ-Stadträtin Sima: "Sie hängt ganz offensichtlich am Rockzipfel der Baulobby. Das zeigen etwa die Beispiele Steinhof, Semmelweisareal oder Marchfeldkanal. In all diesen Fällen werden zu Gunsten von Baufirmen, die dort Monster-Projekte planen, Grünräume zerstört, streng geschützte Tiere drastisch dezimiert oder über tausende Bürger, die sich gegen die Verbauung einsetzen, drübergefahren." Bei den Emissionen der Müllverbrennung Flötzersteig sorge Sima für maximale Intransparenz, für den Baummord für den Bau von Radwegen, die zudem künftig nicht mehr benutzt werden müssen, fühlt sie sich ebenso wenig zuständig wie für die Verhinderung der Unterstützung der Atom-Lobby durch den Euratom-Vertrag.

Überhaupt sei die Politik von Sima plakativ und inhaltleer. "So wird Unmengen Steuergeld für nichtssagende Plakat-Aktionen ausgegeben, die Kot in sämtlichen Aggregatzuständen zeigen, aber bei den fleißigen Mitarbeitern der MA48 wird eiskalt gespart", so Guggenbichler. Neben gezielt herbeigeführtem Personalmangel leiden die Mitarbeiter und Schikanen, die sogar so weit gehen, dass Arbeitsunfälle als Krankenstände gewertet und die Mitarbeiter dadurch versicherungstechnisch benachteiligt werden. Guggenbichler: "Darüber hinaus werden Krankenstände mit Strafversetzungen geahndet, die den Verlust von Zulagen zur Folge haben."

Zu Silvester reine Krachmacher verbieten!

Wiens FPÖ-Stadträtin Veronika Matiasek berichtet von einer Unmenge von Beschwerden und Unfällen, die zu Silvester durch diverse illegale und legale Knallkörper verursacht wurden. Matiasek: "Besonders schlimm war es in den Westbezirken, dem 10. und 1.. Bezirk. Da hat die Knallerei bereits am Nachmittag begonnen und erst in den frühen Morgenstunden geendet. Und es wurden illegale Böller ebenso eingesetzt wie Schreckschuss- und Signalmunition, die nur aus Waffen abgeschossen werden kann." Zu leiden hätten unter dem Lärm vor allem ältere Menschen, Eltern mit jungen Kindern und Tiere sowie deren Besitzer. Matiasek: "Wir wollen den Wienerinnen und Wienern keinesfalls tolle Feuerwerke vermiesen, aber auch die gehören zeitlich limitiert. Reine Krawallmacher sind überhaupt zu verbieten! Wir werden einen entsprechenden Antrag am Montag im Landtag einbringen und hoffen auf die Unterstützung aller anderen Parteien." (Schluss)

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