Spindelegger: Bundesheer und Zivildienst sind Sicherheits- und Solidaritätsschule

ÖVP unterstützt Pro-Wehrpflicht-Initiative "Einsatz für Österreich" – erster Fernseh-Spot präsentiert

Wien, 4. Jänner 2012 (ÖVP-PD) "Das Bundesheer und der Zivildienst sind die Sicherheits- und Solidaritätsschule der Republik", so ÖVP-Bundesparteiobmann Michael Spindelegger bei der ersten gemeinsamen Pressekonferenz mit dem Personenkomitee "Einsatz für Österreich". Den zahlreichen Unterstützern des Pro-Wehrpflicht-Komitees, inzwischen mehr als 20.000, dankt der Vizekanzler für ihr Engagement. "Die Zivilgesellschaft, die in diesem Personenkomitee vertreten ist, sagt: Wir wollen ein bewährtes System, das sich über viele Jahre entwickelt hat, beibehalten. Dies wird mit guten Argumenten über Parteigrenzen hinweg untermauert", betont Spindelegger, der gemeinsam mit dem ehemaligen Militärkommandanten von Niederösterreich, Johann Culik, dem ehemaligen ORF-Redakteur Hans Georg Heinke, der Universitätsprofessorin und ehemaligen SPÖ-Mandatarin Rotraud Perner, dem Präsidenten des Roten Kreuzes Niederösterreich, Willibald Sauer sowie dem 5-fachen Olympiateilnehmer und Radweltmeister Franz Stocher bei der heutigen Pressekonferenz für die Beibehaltung von Wehrpflicht, Zivildienst und Katastrophenschutz geworben hat. ****

"Am 20. Jänner geht es um eine gesellschaftspolitisch wichtige Frage für Österreich", so Spindelegger, "eine Grundsatzentscheidung. Jeden kann es treffen. Jeder Österreicher kann unverschuldet oder unvorbereitet auf Hilfe angewiesen sein. Dann muss diese Hilfe auch vorhanden sein, Experimente helfen dann niemandem." Spindelegger unterstützt die Initiative "Einsatz für Österreich" als Bundesparteiobmann der ÖVP voll und ganz. Beim Bundesheer könne man sich darauf verlassen, dass junge Männer lernen, was es heißt, Landesverteidigung auszuüben. "Egal ob Hilfe bei Katastrophen oder bei der Verteidigung von Österreich – darauf wird man vorbereitet. Es sind daher sechs wichtige Monate für Österreich", erklärt Spindelegger, der auch die Wichtigkeit des Zivildienstes unterstreicht: "Sei es im Rettungswesen, in der
Pflege oder als Gedenkdiener – hier wird ein unverzichtbarer Beitrag für andere Menschen geleistet. Beides, Präsenz- und Zivildienst, darf nicht aus tagespolitischer Beliebigkeit einfach über Bord geworfen werden."

Der ÖVP-Chef spricht sich dafür aus, dass der Präsenzdienst eine sinnerfüllte und erlebnisreiche Zeit ist. Bei der Umsetzung werden viele Reformanstrengungen notwendig sein: "Dazu braucht es einen Verteidigungsminister, der Hand anlegt. In sechs Jahren Darabos ist der Grundwehrdienst nicht reformiert worden, obwohl die Vorschläge seit Langem auf dem Tisch liegen." Als zuständiger Verteidigungsminister sei es die Aufgabe von Darabos, in jedem Fall für eine Reform zu sorgen. "Damit die Zeit, die die jungen Männer hier investieren, sinnvoll genutzt wird. Es braucht einen
Wehrdienst ohne Leerläufe. Das kann organisiert werden." Spindelegger abschließend: "Beim Bundesheer lernt man Integration und wie mit anderen umgegangen wird. Wie man füreinander einsteht und gemeinsam an einem Strang zieht, um etwas zu erreichen. Dieses bewährte System, das bisher alle gestellten Aufgaben voll und ganz erfüllt hat, möchte ich auch in Zukunft nicht missen. Denn niemand kann innerhalb von wenigen Jahren ein neues Bundesheer aufbauen.
Ich will auch weiterhin ein Bundesheer, das aus dem Volk kommt und für das Volk arbeitet."

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