FPÖ-Mölzer: Ohne Gegenleistungen darf Zypern keine Gelder aus ESM erhalten

Zyperns Präsident Christofias ist Gefangener seiner kommunistischen Ideologie - Erneut wird Möglichkeit des Ausscheidens eines Mitglieds aus dem Euro deutlich

Wien (OTS) - Wenn Zypern mehr als 17 Milliarden Euro aus dem Euro-Rettungsfonds ESM haben wolle, werde es auch die Auflagen der aus EU, EZB und IWF bestehenden Troika erfüllen müssen, sagte heute der freiheitliche Delegationsleiter im Europäischen Parlament, Andreas Mölzer. "Wenn sich Zyperns kommunistischer Staatspräsident Dimitris Christofias Privatisierungen widersetzen will, dann ist ihm zu verdeutlichen, dass in diesem Fall kein Geld fließen werden", betonte Mölzer.

Natürlich müssen zypriotische Staatsunternehmen nicht in Bausch und Bogen verkauft werden, aber Privatisierungen grundsätzlich abzulehnen, sei der falsche Weg, so der freiheitliche EU-Mandatar. "Hier ist Christofias ein Gefangener seiner kommunistischen Ideologie. Schließlich hat schon die Sowjetunion unseligen Andenkens gezeigt, dass ein aufgeblähter und ineffizienter Staatssektor wirtschaftlich in den Abgrund führt", hielt Mölzer fest.

Zudem wies der freiheitliche Europaabgeordnete darauf hin, dass auch das Beispiel Zyperns zeige, wie notwendig es sei, endlich die Voraussetzungen für ein geordnetes Ausscheiden eines Mitglieds aus der Eurozone zu schaffen. "Wenn nämlich Länder wie Griechenland offenkundig nicht in der Lage sind, die Teilnahmevoraussetzungen zu erfüllen, und Länder wie Zypern anscheinend glauben, sie könnten von den Nettozahlern Finanzhilfen ohne Gegenleistung erhalten, dann ist es nur eine Frage der Zeit, bis die Eurozone auseinanderbricht - und das mit gravierenden Folgen für die wirtschaftlich gesunden Mitglieder wie Österreich oder Deutschland", schloss Mölzer.

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