RE/MAX wächst trotz rückläufigem Markt - Immobilien-Zukunfts-Index 2013 lässt leichte Wertsteigerung erwarten

RE/MAX, der Marktführer bei der Immobilienvermittlung, steigerte 2012 das Transaktionsvolumen um über 10% auf 1 Mrd. Euro

Wien (OTS) - Sie finden die aktuellen Pressefotos von der Pressekonferenz unter http://www.apa-fotoservice.at/galerie/3744/ und den RE/MAX Immobilien-Zukunftsindex, die Detailergebnisse und die Statements aus den Bundesländern und Grafiken mit Bundesländer- und Immobilien-Preistrends auf www.remax.at/pressecorner oder
http://www.reichl-presseportal.at/RE-MAX

RE/MAX im Jahr 2012

  • 1 Mrd. Euro Transaktionsvolumen (+ 10,8% im Vergleich zum Vorjahr)
  • + 6,1% Steigerung bei den Verkaufs-Transaktionsseiten auf 8.700
  • + 8,0% Steigerung bei den Provisionsumsätzen
  • + mehr als 30% bei den Transaktionsseiten bei Mietwohnungen auf über 2.000

Erwartungen für 2013: RE/MAX Immobilien-Zukunfts-Index inkl. Bundesländerzahlen

  • Marktführer erwartet leichte Wertsteigerung
  • Mietwohnungen in zentraler Lage begehrter als Eigentumswohnungen
  • Eigennutzer sind wieder im Kommen
  • Preiskurve flacht weiter ab
  • Wohnen am Land wird tendenziell billiger

RE/MAX, die Nummer 1 der Immobilienvermittlung in Österreich, setzte - trotz rückläufigem Gesamtmarkt - den Erfolgskurs der letzten Jahre konsequent fort und setzte erstmals ein Transaktionsvolumen von 1 Mrd. Euro um, dies entspricht einem Wachstum von 10,8%. "Die Gründe für die mittlerweile 14-jährige Erfolgsgeschichte von RE/MAX in Österreich sind die starke Marke, das aktive und flexible Netzwerk mit der hervorragenden internen Ausbildung und die Transparenz für die Kunden", erläutert Alois Reikersdorfer, Regionaldirektor RE/MAX Austria. "Dass dieses Gesamtkonzept für Kunden wie für Franchisepartner außerordentlich vorteilhaft und stimmig ist, zeigt die Tatsache, dass der Österreichische Franchiseverband RE/MAX Austria im vergangenen Jahr als >Franchise-Geber des Jahres 2012< ausgezeichnet hat."

Der Markt 2012

Bei den Verkaufs-Transaktionsseiten kann RE/MAX eine Steigerung von rund 6% auf 8.700 Verkaufsseiten vermelden, die Provisionsumsätze stiegen um 8% und die Transaktionsseiten bei Mietwohnungen um 30% auf über 2.000. "Obwohl sich für 2012 ein leicht rückläufiger Gesamtmarkt von minus 3 bis 5% abzeichnet (genaue Zahlen bringt der RE/MAX ImmoSpiegel im März), hat RE/MAX ein exzellentes Ergebnis erzielt", freut sich Reikersdorfer. "Die Preiskurve schwächte sich 2012 nachweislich, trotz gegenteiliger Meinungen, deutlich ab. Auch die Nachfrage wächst - allerdings auf hohem Niveau - schwächer als im Vorjahr, bei einem gleichbleibenden Angebot. Wie schon am Anfang des vergangenen Jahres von RE/MAX erwartet, brachte die Immobilienertragsteuer keine gravierenden Auswirkungen mit sich."

Expansionskurs wird fortgesetzt

Die größten Umsatz-Zuwächse von RE/MAX fanden im vergangenen Jahr in Kärnten, Salzburg und Wien statt. "2012 wurden auch strategisch wichtige Bürostandorte wie z.B. Salzburg, Mondsee und Bad Kleinkirchheim eröffnet", erklärt Reikersdorfer. "Derzeit finden Sie unter dem RE/MAX-Ballon in Österreich 103 Bürostandorte, in denen rund 450 Immobilienexperten tägig sind. Ziel für 2013 sind 10 zusätzliche Büros und die Erweiterung auf über 500 Immobilienexperten. Im ersten Quartal 2013 werden weitere Bürostandorte in Klagenfurt, Wien 15 und Groß-Enzersdorf eröffnet." RE/MAX strebt für 2013 insgesamt 10.000 Transaktionsseiten an und wird mit neuen Services noch mehr Markttransparenz am heimischen Immobilienmarkt zum Wohle der Kunden bieten.

Exakte Zahlen für die österreichische Immobilienwirtschaft

Wie schon in den vergangenen Jahren wird RE/MAX im März mit dem RE/MAX ImmoSpiegel umfassendes Zahlenmaterial aller tatsächlich verkauften und verbücherten Immobilien in ganz Österreich zur Verfügung stellen, basierend auf der Kaufvertrags-Sammlung von IMMOunited - Roland Schmid e.U. "Der RE/MAX-ImmoSpiegel repräsentiert wieder zuverlässig die Kaufpreis-Daten über alle Immobilienkäufe und zwar flächendeckend für ganz Österreich", erklärt Mag. Anton E. Nenning, Managing Direktor von RE/MAX Austria. "Damit ist er den Preisschätzungen oder Internetpreis-Angaben aller Internetplattformen haushoch überlegen, denn Internet-Preise sind immer nur Wunschvorstellungen der Verkäufer und man weiß ja nie, zu welchem Preis das Objekt verkauft wird, ja nicht einmal, ob dieses überhaupt je einen Käufer findet."

Know-how für Makler

Um die Qualität der Immobilienmakler-Dienstleistung weiterhin gewährleisten zu können, wird die RE/MAX-Akademie, die in punkto Professionalität der Aus- und Weiterbildung seit Jahren der Vorreiter in der heimischen Immobilienbranche ist, im Jahr 2013 rund 250 Schulungstage abhalten, um bestehende RE/MAX-Mitglieder am neuesten Stand zu halten und neue Makler auszubilden.

RE/MAX Immobilien-Zukunfts-Trends 2013: Marktführer erwartet leichte Wertsteigerung

Wie schon in den vergangenen Jahren präsentiert RE/MAX den RE/MAX Immobilien-Zukunfts-Index für das Jahr 2013. Im Dezember des vergangenen Jahres wurden wieder insgesamt 450 RE/MAX-Experten zu den zukünftigen Entwicklungen und Trends für 2013 am österreichischen Immobilienmarkt befragt. Der RE/MAX Immobilien-Zukunfts-Index beschreibt in 17 Objekt- und Standortkategorien und 3 Preisstufen die zu erwartenden Veränderungen gegenüber dem Vorjahr. Diese Trendprognose basiert auf der größten flächendeckenden und repräsentativen Experten-Umfrage für Immobilien in Österreich.

Marktentwicklungen für 2013

Die RE/MAX-Immobilienexperten erwarten sich für 2013 eine generelle Steigerung der Nachfrage um +2,4% und eine Preis- und Wertsteigerung von +2,8%, weil das Angebot mit -0,3% ziemlich gleich bleiben wird.

"Bei nahezu allen Preissegmenten und Immobilien-Typen beobachten wir eine noch immer steigende Nachfrage, aber diese Steigerung ist wesentlich geringer als in den Vorjahren", erläutert Mag. Anton Nenning, Managing Director von RE/MAX Austria. "Bei in etwa gleichbleibendem Angebot wird dies zu wesentlich geringeren Immobilien-Preis-Steigerungen als im Vorjahr führen. Das Hauptmotiv der Immobilieninteressenten verändert sich ganz signifikant: Nicht so sehr die Anlage, sondern die Eigennutzung steht wieder mehr im Vordergrund. Genau dieser Umstand gibt dem österreichischen Immobilienmarkt auch Stabilität und Kontinuität und schützt vor Blasenbildung." Die Nachfrage wird vor allem im unteren Preissegment mit +5,7% und im mittleren mit +2,8% steigen, im oberen Preissegment dagegen sogar mit -0,5% etwas verschnaufen. Die Preisentwicklung deutet - so die RE/MAX-Experten-Umfrage - im unteren Segment auf Steigerungen von +2,6% und im mittleren Preissegment auf einen Zuwachs von +2,4% hin. Damit liegt die erwartetet Preissteigerung nur mehr auf halbem bis Zweidrittel-Niveau vom Vorjahr.

Mietwohnungen in Top-Lagen lösen Eigentumswohnungen als Nr. 1 ab.

Die Nachfrage nach Top-Eigentumswohnungen sinkt von +9,5% auf "nur" +7,0%. Damit schwächt sich auch die Preiserwartung für Top-Eigentumswohnungen auf "nur" +5,9% ab. Zum Vergleich: Ende 2011 lag die Preis-Erwartung für 2012 bei +8,7%.

Dagegen bleibt die Nachfrage nach Mietwohnungen in zentralen Lagen weiterhin auf +7,8% und belegt damit den ersten Rang. Die Preiserwartung bei Neuvermietungen in Top-Lagen mit freier Mietzinsbildung steigt um weitere +4,7%, allerdings geringer als im Vorjahr (+5,7%) und geringer als die Top-Eigentumswohnungspreise (+5,9%).

Moderat an Terrain gewinnen sollen die klassischen Eigennutzungsimmobilien wie Einfamilienhäuser und Stadtrand-Eigentumswohnungen.

Bei Einfamilienhäusern in Siedlungslage soll die Nachfrage um +2,9% steigen und die Preise um +2,1%, nach +3,2% für 2012. Für Eigentumswohnungen am Stadtrand wird sich die Nachfrage um +2,0% erhöhen und Preissteigerungen von +2,3% werden erwartet. Bei Baugrundstücken pendelt sich der Zuwachs nach dem Boom 2012 wieder auf Normalniveau ein. Den Anfang macht die Grundstücks-Nachfrage mit "nur" +2,7% nach +5,3% für 2012. Bei den Preisen soll es aufgrund des um -1,3% kleineren Angebots mit +3,9% moderater als 2012 nach oben gehen. Mäßiges Wachstum ist also zu erwarten.

Dagegen sind keine Wertsteigerungen bei Eigentumswohnungen in Landgemeinden zu erwarten. Die Preiserwartung liegt bei -1,7%, weil die Nachfrage relativ stark sinkt: von -0,4% auf -2,4%. "Das dürfte zum einen an den Abwanderungstendenzen in einigen Regionen Österreichs liegen und zum anderen an den regen Bautätigkeiten der Siedlungsgenossenschaften auch in den hintersten Winkeln des Landes. Mehr Angebot als Nachfrage bringt unverkaufte Wohnungen und damit Preisdruck auch auf die bestehenden Immobilien" so Bernhard Reikersdorfer MBA, Geschäftsführer von RE/MAX Austria.

Geringer, aber immer noch über den Vorjahreswerten, liegt das Nachfrageinteresse für Mietwohnungen am Stadtrand mit +2,1%, für Penthäuser / Lofts / Maisonetten mit +0,4% oder für Wohnimmobilien in Einzellage mit +1,7%. Dementsprechend werden sich die Preise moderat entwickeln: Mietwohnungen am Stadtrand gewinnen um +1,6%, Penthäuser / Lofts / Maisonetten +1,4% und Wohnimmobilien in Einzellagen um +1,0%. "Dabei ist allerdings einzuschränken: Für Einzellagen in wirklich exponierten Lagen mit entsprechendem Fernblick und ebenso für Penthäuser mit atemberaubender Sicht werden die Preise nicht nach Zentimeter berechnet, sondern ausschließlich nach dem Gesetz der Verfügbarkeit, sprich beinahe unbegrenzt hoch," erklärt Nenning.

Rasenmähen als Kindheitstrauma

Als unverändert rückläufig wird das Interesse an Mietwohnungen in Landgemeinden mit -1,0% und Wochenendhäusern mit -4,0% beurteilt. Daher sind keine steigenden Preise, sondern eher sinkende bei Mietobjekten in Landgemeinden mit -1,9% und Wochenendhäusern mit -2,9% zu erwarten. "Die Preise für Wochenendhäuser im Grünen sind extrem lageabhängig und an sich sehr günstig. Teuer ist nur der Fernblick, der Seeblick, die Pistennähe oder gar der Seezugang.", erläutert Nenning. "Der Wunsch, am Wochenende wieder regelmäßig hinaus in das eigene Stück Natur zu kommen, ist oft groß, aber die Abscheu vor dem Rasenmähen - ist anscheinend noch größer, und das trotz der rasanten Ausbreitung der Rasenmäh-Roboter," ergänzt Reikersdorfer. Die Entwicklung der landwirtschaftlichen Flächen, also Wiesen, Ackerland, Wald- und Rebflächen flaut im kommenden Jahr eher ab: eine gleichbleibende Nachfrage (-0,1%) und ein geringer Angebotsrückgang von -2,3% führt zu einer geringen Preissteigerung von +0,8%.

Gewerbeimmobilien sinken weiter.

Schlusslichter im Entwicklungsranking sind wie schon in den Vorjahren die Gewerbe-Immobilien: Geschäftslokale und Handelsflächen - mit Ausnahme von einzelnen Top-Lagen - kämpfen weiter mit sinkender Nachfrage (-4,3%), wachsendem Angebot (+2,5%) und fallenden Preisen (-3,7%). Ähnlich ist die Situation bei den Büroflächen mit -4,7% in der Nachfrage, +2,5% im Angebot und -3,6% beim Preis.

Betriebsobjekte dümpeln bei -4,6% in der Nachfrage und +1,9% im Angebot, somit eine Preiserwartung von -4,1%. Dies spiegelt sich auch bei den Betriebsgrundstücken mit einem Nachfragerückgang von -4,7% und einem Preisverlust von -2,6% wider. Besonders verkehrsgünstig gelegen Flächen, nahe Stadteinfahrten und Autobahnabfahrten bilden da natürlich eine Ausnahme.

RE/MAX-Empfehlung für 2013

Die wirtschaftlichen Empfehlungen der Immobilien-Experten lauten daher:

  • Wer es sich leisten kann und will, soll für den Eigenbedarf in innerstädtisches Wohnen investieren. Aber auch zu Anlagezwecken bleiben innerstädtische Immobilien - trotz leicht sinkender Renditen - weiterhin interessant. Auch Eigentumswohnungen in preisgünstigeren Lagen am Stadtrand und Baugrundstücke ohne Bauverpflichtung sind ein gutes Investment für die Zukunft.
  • Wer die Stadt sucht oder braucht, sich dies aber nicht leisten kann oder will, kann am Stadtrand erheblich günstiger kaufen oder mieten.
  • Der Traum von den eigenen vier Wänden lässt sich in jeder Form (Miete/Eigentum, Haus/Wohnung) am billigsten in Landgemeinden verwirklichen. Jeder Kilometer näher dem nächsten Zentrum spart zwar Transportkosten, erhöht aber die Wohnkosten.
  • Wer jetzt daran denkt, eine Immobilie zu verkaufen, hat in vielen Gegenden noch immer hervorragende Chancen auf sehr gute Preise. Die Preiskurve der letzten Jahre wird weiter abflachen und in vielen Regionen sogar stagnieren.
  • Mieter von Büros, Kanzleien, Ladenlokalen, Betriebsflächen haben aufgrund des aktuellen Angebotsüberhangs gute Chancen auf Kostensenkungen durch Kündigung mit neu verhandelten Mietpreisen in unmittelbarer Umgebung oder auch am selben Standort. Vielen Vermietern ist die Problematik, einen neuen guten Mieter zu finden, durchaus bewusst.

Rückfragen & Kontakt:

Dr. Wolfgang Wendy
Reichl und Partner PR
Tel: +43 (0)664 828 40 76
eMail: wolfgang.wendy@reichlundpartner.at

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