Industrie: Förderprogramm "Intelligente Produktion" wichtige Zukunftsinvestition

IV-GS Neumayer: Stärkung der industriellen Basis wichtiger Beitrag für Jobs und Wohlstand - Verfügbarkeit von Rohstoffen zentrale Herausforderung der nächsten Jahre

Wien (OTS/PdI) - "Die Aufstockung des Förderprogramms 'Intelligente Produktion' ist als wichtige Investition in die Zukunft und die Wettbewerbsfähigkeit des Industrie- und Arbeitsstandortes Österreich zu begrüßen", so der Generalsekretär der Industriellenvereinigung (IV), Mag. Christoph Neumayer, heute, Donnerstag, anlässlich der Ankündigung des BMVIT, das Programm, mit dem Innovation im Bereich von Technologien, industriellen Prozessen und Werkstoffen vorangetrieben werden soll, zu verlängern. Das Förderprogramm sei ein wichtiger Beitrag zur Stärkung der industriellen Basis, und "gerade die Krise hat deutlich gemacht, wie wichtig eine solide Industrie für Jobs und Wohlstand ist", so Neumayer.

Mit Fokussierung des Programms auf den produzierenden Sektor und dessen (roh-)stoffliche Basis reagiere die Politik auf eine der größten Herausforderungen der kommenden Jahre, so der IV-Generalsekretär: "Die Verfügbarkeit von Ressourcen und deren ökologisch verträgliche Nutzung wird uns alle, auch im europäischen Rahmen, beschäftigen müssen. Wir haben mit im Positionspapier 'Rohstoffsicherheit 2020+' bereits einige Maßnahmen zur Bewältigung dieser Herausforderung - wie etwa auch einer koordinierten europäischen Rohstoffdiplomatie - vorgeschlagen."

Den heimischen Unternehmen sei es durch einen effizienten Umgang mit Rohstoffen und durch ein hohes Maß an Recycling bzw. Ressourceneffizienz bereits heute gelungen, den Rohstoffverbrauch vom Wirtschaftswachstum in Österreich zu entkoppeln. "Jedes Industrieprodukt aus heimischer Industrieproduktion ist somit ein Beitrag zur weltweiten Schonung der globalen Rohstoff-Vorräte", betonte Neumayer. Mit der Weiterführung des Programms "Intelligente Produktion" werde dieser erfolgreiche Weg fortgesetzt und die Abhängigkeit der heimischen Industrie von kritischen Rohstoffen durch Forschung & Entwicklung im Bereich der effizienten Ressourcen- und Rohstoffnutzung weiter reduziert. Gemeinsam mit der Initiative Rohstoffallianz des Wirtschaftsministeriums bedeute dies einen signifikanten Impuls für das Industrieland Österreich.

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