FPÖ-Mölzer: EU-Kommission will Bürger paternalistischem Obrigkeitsstaat unterwerfen

In Eurozone brennt der Hut lichterloh, aber Brüssel kümmert sich um Verbot alter Duschköpfe - Statt auf Eigenverantwortung des einzelnen setzt EU auf Dirigismus

Wien (OTS) - Brüssel wolle die Europäer anscheinend entmündigen, sagte der freiheitliche Delegationsleiter im Europäischen Parlament, Andreas Mölzer, zu den Plänen der EU-Kommission, alte Duschköpfe zu verbieten. "In der Eurozone brennt der Hut lichterloh, aber die Damen und Herren Kommissare haben, wie es scheint, nichts anderes zu tun, als die Bürger weiter zu bevormunden und sie einem paternalistischen Obrigkeitsstaat zu unterwerfen. Dabei gäbe es in Zeiten wie diesen für Brüssel wahrlich wichtigeres zu tun, als sich mit alten Durchköpfen zu beschäftigen", fügte Mölzer hinzu.

Natürlich sei Wassersparen ein berechtigtes Anliegen, so der freiheitliche EU-Mandatar. "Aber es stellt sich schon die Frage, warum dieses Ziel ausgerechnet durch einen neuen Dirigismus und nicht durch einen Appell an die Eigenverantwortung der Bürger erreicht werden soll. Schließlich wird Wasser nicht durch irgendwelche Geräte verschwendet, sondern durch die Sorglosigkeit des einzelnen. Hier wird wieder einmal klar und deutlich über das Ziel hinausgeschossen", hielt Mölzer fest.

Zudem meinte der freiheitliche Europaabgeordnete, das beabsichtigte Verbot alter Duschköpfe bestätige auch eindrucksvoll den in Brüssel herrschenden zentralistischen Geist. "Maßnahmen zum Wassersparen könnten auch von den Mitgliedstaaten beschlossen werden. Aber das will die EU-Zentrale nicht, statt dessen setzt sie auf eine Art Planwirtschaft, weil offenbar nur sie weiß, was richtig und gut ist", schloss Mölzer.

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