UNHCR begrüßt Ankündigung der Innenministerin, Asylquartiere zu überprüfen

Gespräche mit Protestierenden aus der Votivkirche positives Zeichen

Wien (OTS) - Das UN-Flüchtlingshochkommissariat UNHCR begrüßt die Ankündigung von Innenministerin Mikl-Leitner, Problemen bei der Unterbringung von Asylsuchenden in der Grundversorgung genau nachzugehen. Nach dem Quotendruck der letzten Monate, der durch die fehlenden Quartiere in ganz Österreich entstanden ist, sei es nun ein richtiger Schritt, das Augenmerk verstärkt auf die Qualität der Unterkünfte zu richten.

"Es ist ein wichtiges Ziel, allen Asylsuchenden eine menschenwürdige Unterbringung und Versorgung in Österreich zu sichern. Schlechte Unterkünfte zu identifizieren, aber auch gute Beispiele der Unterbringung und Versorgung herauszuarbeiten, tragen dazu sicherlich bei", so Christoph Pinter, Leiter des UNHCR-Büros in Österreich. Weiters wäre es aus Sicht von UNHCR erforderlich, für ganz Österreich gültige Mindeststandards für Quartiere und Versorgung zu schaffen.

Erfreut zeigt sich UNHCR auch über den Dialog zwischen Protestierenden aus der Votivkirche und der Ministerin. "Die individuelle Situation der Protestierenden in einem persönlichen Gespräch zu thematisieren, ist ein positives Zeichen, das hoffentlich zur Lösung dieser schwierigen Situation beiträgt", so Pinter. Er rief die Betroffenen deshalb auch dazu auf, ihre Gesundheit durch einen Hungerstreik nicht weiter zu gefährden.

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