3.000 Euro-Förderung für moderne Öl-Brennwerttechnik auch 2013

2012 ging mit 5.500 gestellten Anträgen erfolgreich zu Ende

Wien (OTS) - Die Förderaktion "Heizen mit Öl" (HMÖ) unterstützt den Umstieg von alten Ölheizungen auf moderne Öl-Brennwertgeräte auch 2013. Seit Beginn der Umwelt- und Klimaschutzinitiative im Mai 2009 wurden über 23.000 Anträge eingereicht, davon allein 5.500 heuer. Mindestens 2.000 Euro Förderung bekommt jeder Ölheizungsbesitzer, der seinen alten Kessel (mind. 10 Jahre alt) gegen ein modernes und hocheffizientes Öl-Brennwertgerät tauscht. Für Kessel die vor dem Jahr 1981 in Betrieb genommen wurden, gibt es sogar 3.000 Euro. Großanlagen (ab 50 KW) werden auch 2013 wieder in einer Höhe 5.000 Euro gefördert.

"Die österreichischen Haushalte setzen beim Heizen auf zuverlässige Technik, die man sich leisten kann", erklärt HMÖ Geschäftsführer Martin Reichard. "Moderne Öl-Brennwertkessel sind in der Anschaffung vergleichsweise kostengünstig, arbeiten umweltschonend und holen das Maximum aus jedem Liter Heizöl heraus. Deshalb ist die Nachfrage auch weiterhin ungebrochen hoch", so Reichard.

Effizienzsteigerung billiger als Umrüstung

Die Umstellung auf Öl-Brennwerttechnik ist inklusive Kaminsanierung bereits ab 6.500 Euro erhältlich. Durch die bis zu 3.000 Euro hohe Förderung der Heizen mit Öl GmbH wird das Haushaltsbudget zusätzlich entlastet. Auch die Effizienzsteigerung ist beachtlich: Im Vergleich zu alten Kesseln verbrauchen moderne Öl-Brennwertanlagen um bis zu 40 Prozent weniger Heizöl. Dabei wird die Abgaswärme, die bei anderen Systemen ungenutzt über den Rauchfang abzieht, wieder in das Heizsystem zurückgeführt und in Energie umgewandelt.

Wie der Vollkostenvergleich der gängigen Heizsysteme zeigt, kostet die Umrüstung auf andere Energieträger um ein Vielfaches mehr, als die Verbesserung der bestehenden Heizungsanlage. Der Ersatz eines alten Ölkessels durch ein modernes Öl-Brennwertgerät ist besonders in Zeiten hoher Energiepreise wirtschaftlich gesehen äußerst sinnvoll. Die Umstellung rentiert sich gerade bei hohen Brennstoffkosten schon nach 3 bis 4 Jahren.

Einsparungspotenzial noch nicht ausgeschöpft

Rund 730.000 österreichische Haushalte heizen mit Heizöl extra leicht. Viele der Anlagen sind veraltet und daher sanierungsbedürftig. "Etwa 80 Prozent der bisher getauschten Kessel waren älter als 20 Jahre. Das bedeutet, es wird genau dort gefördert, wo das Einsparungspotenzial am größten ist - bei den besonders alten, ineffizienten Geräten.", so Reichard. Die Förderaktion läuft noch bis ins Jahr 2016.

Die entsprechenden Informationen zum Kesseltauschprogramm sowie das Antragsformular sind unter www.heizenmitoel.at abrufbar.

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