LR Ragger: Im neuen Jahr 400 Euro mehr für 10.000 Haushalte

Für leistbares Wohnen muss endlich auch Kelag Strompreis senken

Klagenfurt (OTS/FPK Kärnten) - "Der Kampf gegen Energiearmut und für leistbares Wohnen ist ein Schwerpunkt der Landespolitik. Daher werden mit Beginn dieses Jahres die Mietbeihilfen erhöht. Über 10.000 Kärntner Haushalte bekommen im neuen Jahr 360 Euro mehr Mietbeihilfe. Auch die Heizkostenzuschüsse wurden angehoben. Was jetzt noch fehlt ist eine entsprechende Aktion der Kelag, die den Strompreis endlich reduzieren sollte", verlangt der Kärntner Wohnbau-und Sozialreferent LR Mag. Christian Ragger.
"Wir haben erreicht, dass sozial Schwache im Jahr 2013 fast 400 Euro mehr an Mietbeihilfe und Heizzuschuss erhalten. Jetzt ist die Kelag dringend aufgefordert, beim Strompreis auch etwas zu tun", so Ragger. Er verweist auf die aktuelle Statistik der E-Control Österreich, der zufolge die Kelag mit jährlichen Stromkosten von 724,12 Euro für einen Durchschnittshaushalt mit einem Jahresverbrauch von 3.500 kWh zu den teuersten Anbietern in Österreich zählt. Nur die Energie AG verlange noch mehr.
"Es ist nicht akzeptabel, dass Haushalte in Tirol mehr als 100 Euro jährlich weniger zahlen müssen", betont Ragger.
"Während andere von geringeren Wohnungskosten reden, handeln wir", erklärt er unter Hinweis auf die mit 1.1.2013 in Kraft getretene neue Verordnung für Mietbeihilfen. Ihr zufolge werden die Sätze für die Wohnbeihilfe ab 1. Jänner um 20 Euro angehoben, sodass ein Alleinstehender bis zu 150 Euro (bisher 130); ein 2 Personenhaushalt 190 Euro (bisher 170) und Mehrkinderfamilien bis 260 Euro (bisher 230) erhalten können. Des Weiteren steigt die Wohnbeihilfe für Betriebskosten um 25 Prozent.

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