Neujahrskonzert 2013: Floristen-Team begeisterte mit beschwingtem Blütenfeuerwerk

Blumenmeer aus 30.000 Frühlingsbotschaftern in Lachs, Rosa und Lila

Wien (OTS) - Mit einem besonderen Neujahrskonzert begrüßten die Wiener Philharmoniker unter der Leitung von Franz Welser-Möst gestern das Jahr 2013 und begeisterten dabei das Publikum mit musikalischen Meisterwerken. Die Beschwingtheit und Dynamik der Musik hatte auch das 15-köpfige Team, das für die floristische Gestaltung des Konzertsaales sorgte und den Besuchern im Saal und den 70 Mio. TV-Zusehern auf der ganzen Welt ein außergewöhnliches florales Schauspiel präsentierte.

Die 30.000 Blüten in lieblichem Rosa und elegantem Lachs gehalten und mit Highlights in Lila akzentuiert, verwandelten den Goldenen Saal des Musikvereins in ein atemberaubendes Blumenmeer, das mit perfekt abgestimmten Arrangements rund um die außergewöhnliche Architektur des Konzertraumes ein Erlebnis für die Augen bot. Verantwortlich für die perfekte Inszenierung des floralen Blumenschmucks war auch heuer, zum mittlerweile siebten Mal, Lorenz Pridt, der Berufsgruppensprecher der Wiener Floristen, der mit seinem Team aus 13 heimischen Meisterflorist/-innen sowie einer japanischen Kollegin aus Tokio, im Auftrag des Blumenbüros Österreich, ab dem 27.12. für die besondere Blumenpracht verantwortlich zeichnete.

Perfekte Symbiose von Architektur und floralem Schmuck

"Betonen und unterstreichen" - das ist seit Jahren das Ziel von Pridt, um die außergewöhnliche Architektur des Goldenen Saales mit seinen floristischen Gestaltungsideen harmonisch zu ergänzen. "Architektur und florale Arrangements sollen sich miteinander verbinden", so der Experte. Der Blumenschmuck solle die Architektur beleben, ohne das jeweils andere zu dominieren. Jedes Jahr werden von Pridt Elemente des Raumes aufgegriffen, die dann in der floralen Gestaltung weiterentwickelt werden. 2013 wurde dafür zusätzlich mit spiralförmigen Steckhalterungen in Schneckenform gearbeitet, die die Dynamik und Beschwingtheit der Farbgebung unterstrichen.

Beschwingte Frühlingsfarben in Lachs und Rosa

Die Farbkomposition 2013 wurde mit warmen Terrakotta-Tönen der Wandfarbe des Goldenen Saals angelehnt, Highlights in Lila setzten moderne Akzente. "Das Farbtrio sollte erste Frühlingsgefühle bei den Zusehern wecken. Die frische und fröhliche Dynamik versuchten wir mit feinteiligen und aufgelockerten Elementen auch in der Gestaltung widerzuspiegeln", erläutert Pridt. Dafür wurden die Augen der Betrachter auch mit wellenförmig angelegten Arrangements verwöhnt, die sich "fast tänzerisch und mit diffizilen Bewegungen der Architektur anschmiegten".

Bereits Monate vor dem Neujahrstag beschäftigt sich Pridt mit der Farb- und Formenkonzeption der Blumenarrangements: "Die Ideen müssen reifen", erklärte er, "denn natürlich möchte man jedes Jahr etwas Neues präsentieren - heuer zählte dazu auch die Form der Schnecke."

Perfekte Entfaltung der Blüten als große Herausforderung

Eine ebenso große Herausforderung bedeutet alljährlich die logistische Abwicklung, um einerseits den konzertanten Betrieb im Musikverein in den Tagen vor dem Konzert nicht zu beeinträchtigen und andererseits für die perfekte Versorgung der Blüten und Pflanzen zu sorgen. "Das ausgewogene Gleichgewicht von Kühlung und Wärmezufuhr entscheidet über den Erfolg des Blumenschmucks. Die permanente Kontrolle der Blüten und unsere Erfahrungswerte nehmen dabei einen wesentlichen Stellenwert ein", sagt Pridt. Schließlich sollen die Blumen exakt zu Beginn des Neujahrskonzertes ihre volle Pracht entfalten.

Erfolgsrezept: Engste Zusammenarbeit mit Team, ORF und Musikern

In seinen Vorbereitungen überlässt Lorenz Pridt nichts dem Zufall:
"Wir arbeiten sehr eng mit dem ORF zusammen. Das ist unerlässlich, um den Lichteinfall und die Tiefenwirkung der Arrangements zu überprüfen." Gerade für die Bilder, die via TV übertragen werden, ist es für ihn unerlässlich, sich selbst einen Eindruck von den Kameraeinstellungen zu verschaffen. Daher steht Pridt in den Tagen vor dem 01.01. in permanentem Austausch mit den Kameraleuten und Schnitttechnikern, um neue Perspektiven auszuloten.

Zusätzliche Perspektiven verspricht auch sein Floristen-Team, das aus einem Kernteam und jährlich wechselnden neuen Meisterfloristen besteht. "Es ist wichtig, eine bewährte Mannschaft um sich zu haben, die die Gegebenheiten vor Ort kennt. Neue Kolleginnen und Kollegen befruchten die Arbeit dann darüber hinaus mit einem frischen Blickwinkel, von dem jeder im Team profitiert", so Pridt über das hervorragende Zusammenspiel der Top-Floristen.

Musik und Blumen - eine perfekte Liaison

"Wie kaum eine andere Veranstaltung bietet das Neujahrskonzert die einzigartige Gelegenheit, den weltweiten Zusehern das besondere Können und die große Handwerkskunst der heimischen Floristik-Branche vorzuführen", ist sich Pridt seiner großen Herausforderung bewusst. "Blumen vermitteln, ebenso wie die Musik, ein Lebensgefühl", betont er. "Wenn die Zuseher diese Botschaft - im Saal und vor den TV-Geräten - spüren, dann ist unser Ziel erreicht", so der Experte.

"Wir sind stolz, unsere feine Handwerkskunst im Rahmen eines weltweiten Ereignisses, wie es das Neujahrkonzert ist, einem Millionenpublikum präsentieren zu dürfen. Es ist dies eine einzigartige Möglichkeit, das große Können unserer Branche in diesem Format zu zeigen", freut sich auch Rudolf Hajek, Bundesinnungsmeister der österreichischen Gärtner und Floristen sowie Präsident des Blumenbüros Österreich, über den enormen Erfolg dieser großen Leistung.

Nähere Informationen und Bilder zu diesem Thema sind beim Blumenbüro Österreich, Laxenburgerstraße 367, 1230 Wien, Tel.:
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