FPÖ-Kickl: Hohe Arbeitslosigkeit ist in weiten Teilen hausgemacht - Krise verschärft Regierungsversagen

FPÖ für umfassenden Ansatz bei Arbeitsmarktqualifizierung - Keine weitere Öffnung des heimischen Arbeitsmarktes

Wien (OTS) - "Trotz Rekordarbeitslosigkeit übt sich die Bundesregierung weiterhin im Schönreden", kritisierte der freiheitliche Generalsekretär NAbg. Herbert Kickl die Kommentare der SPÖ-Granden zu fast 400.000 Beschäftigungslosen.

"Die Arbeitslosigkeit in Österreich ist durchaus in weiten Teilen hausgemacht. Die gegenwärtige Krise verschärft das arbeitsmarktpolitische Regierungsversagen", verwies Kickl auf strukturelle Versäumnisse der Arbeitsmarktpolitik und vor allem der Bildungspolitik, die sich im Pflichtschulbereich nicht mehr auf die Vermittlung der elementaren Kulturtechniken konzentriere, sondern insbesondere in den Ballungsräumen die so genannte Integration irgendwie zu bewerkstelligen versuche. Österreich drohe durch den dauerhaften Mangel an Facharbeitskräften der Verlust seiner Position als Produktionsstandort, so Kickl.

"Es ist nicht Aufgabe des Sozialministeriums dauerhaft die Versäumnisse des Bildungssystems zu flicken. Dennoch ist dies aufgrund des massiven Versagens der sozialistischen Bildungspolitik dringend notwendig", zeigte Kickl die Schwächen des Systems auf. Nach jahrzehntelanger SPÖ-Bildungsverantwortung seien viel zu viele Pflichtschulabgänger nicht mehr berufstauglich und müssten durch teure AMS-Kurse erst arbeitsfit gemacht werden, sagte Kickl, der die SPÖ-Bildungspolitik für endgültig gescheitert hält und einen umfassenden Ansatz in Sachen Arbeitsmarktqualifizierung fordert, der nicht nur Unternehmen sondern insbesondere den Pflichtschulbereich voll einbinde.

Offenbar habe die SPÖ die Gefahr zwar zumindest erkannt, versuche aber durch Zuzug von ausländischen Arbeitskräften mit den falschen Mitteln gegenzusteuern. Dies verursache nämlich nur noch mehr heimische Arbeitslose und löse das Grundproblem nicht, sondern schaffe neue gefährliche Abhängigkeiten betonte Kickl. In diesem Lichte sei auch die für 2014 geplante Ausweitung des Zugangs zum heimischen Arbeitsmarkt für rumänische und bulgarische Staatsbürger auf unbestimmte Zeit auszusetzen, forderte Kickl.

Weiters sei es dringend notwendig Maßnahmen zu ergreifen, die ältere Arbeitnehmer im Job halten. Der Übergang in die Pension aus einer Phase der Arbeitslosigkeit heraus sei keine wünschenswerte Option. Hier verwies Kickl auf das von der FPÖ geforderte Lebensarbeitszeitmodell. Hier werde bei insgesamt gleich bleibendem Lebenseinkommen, die Verdienstkurve anders gestaltet und so die ältere Arbeitskraft günstiger. Dafür erhalten Jüngere in den früheren Phasen ihrer Berufslaufbahn mehr Geld als jetzt. Am Ende bleibe gleich viel Lebenseinkommen über, so Kickl, nur die Verteilung sei besser an die Bedürfnisse der Existenz- und Familiengründung angepasst. Dies führe zu einer Win-Win-Situation für alle, betonte Kickl.

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