Arbeitslosigkeit: BZÖ-Bucher kritisiert skandalöse Schönfärberei Hundstorfers

Lage am Kärntner Arbeitsmarkt "besonders dramatisch"

Wien/Klagenfurt (OTS) - "Wenn die Arbeitslosigkeit im Dezember um 6,9 Prozent gestiegen ist, fast 400.000 Bürger keinen Job haben und SPÖ-Sozialminister Hundstorfer von einer "soliden Ausgangslage" spricht, dann ist das eine skandalöse Schönfärberei. Wann, wenn nicht jetzt schrillen bei Hundstorfer die Alarmglocken? Denn während immer mehr Österreicherinnen und Österreicher arbeitslos sind und sich das tägliche Leben nicht mehr leisten können, streitet die rot-schwarze Bundesregierung nur über das Randthema Wehrpflicht. In Wahrheit wollen Faymann, Spindelegger und Co. damit nur von den wahren Problemen des Landes, wie der hohen Arbeitslosigkeit, ablenken", sagte BZÖ-Chef Klubobmann Josef Bucher im Rahmen seiner Pressekonferenz in Klagenfurt zu den aktuellen Arbeitsmarktdaten.

Bucher forderte die rot-schwarze Bundesregierung auf, ihren Weihnachtsurlaub zu beenden und Maßnahmen gegen die steigende Arbeitslosigkeit zu setzen. Beispielsweise müsse vor allem eine arbeitsmarktrelevante hoch qualifizierte Berufsausbildung für Jugendliche in Angriff genommen werden. "Österreich darf nicht Griechenland oder Spanien werden, wo ein Großteil der Jugendlichen keine Arbeit und damit keine Zukunftsperspektiven hat. Daher soll Hundstorfer nicht weiter verharmlosen, sondern handeln", betonte Bucher.

Als "besonders dramatisch" bezeichnete Bucher die Lage am Kärntner Arbeitsmarkt. "Die Arbeitslosigkeit ist auf hohem Niveau um 5,2 Prozent gestiegen, gleichzeitig ist die Zahl der offenen Stellen um 25,3 Prozent gesunken. Und was macht die FPK? Sie lässt die Kärntner über die Zahl der Teuerungsausgleichsempfänger raten und verlost ein Wochenende mit einem Lamborghini. Das ist unglaubliches Armutszeugnis für Dörfler und Co.", so Bucher.

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