Junge Lenker der Führerscheinklasse A1 sind keinem erhöhten Unfallrisiko ausgesetzt

WKÖ-Fachverband der Fahrschulen: Spezielle und neu adaptierte Ausbildung für junge LenkerInnen ab 19. Jänner 2013

Wien (OTS/PWK001) - Mit der Umsetzung der 3. EU-Führerscheinrichtlinie ins nationale Recht wird es ab 19. Jänner 2013 möglich sein, die neu eingeführte Führerscheinklasse A1 mit 16 Jahren absolvieren zu dürfen.
Herbert Wiedermann, Obmann des Fachverbandes der Fahrschulen und des Allgemeinen Verkehrs in der WKÖ, dazu: "Mit der Klasse A1 wurde eine neue, attraktive Führerscheinklasse geschaffen. Von einer erhöhten Unfallgefahr dieser jungen Fahrer ist nicht auszugehen. Die Führerscheinausbildung wurde speziell für die Klasse A1 nochmals verbessert. Die Fahrlehrer haben eine spezielle Ausbildung zur sogenannten Risikokompetenz zu absolvieren, um den Fahrschülern die Gefahren und Risiken noch besser zu vermitteln. Zudem ist die zweite Ausbildungsphase für Motorräder um die Perfektionsfahrten erweitert worden."

Von einem signifikanten Anstieg an Unfällen in der Verkehrsstatistik ist nicht auszugehen. "Die Lenker von Motorrädern bis 125ccm werden hinreichend im Zuge des Erwerbs der Lenkberechtigung auf höchstem Niveau geschult und bestmöglich auf das Fahren im Straßenverkehr vorbereitet. Es bleibt abzuwarten, wie stark die Nachfrage nach der Führerscheinklasse A1 wirklich ist", so Wiedermann weiter.

Der Fachverband der Fahrschulen und des Allgemeinen Verkehrs in der Wirtschaftskammer Österreich ist unter anderem die Interessenvertretung der ca. 380 österreichischen Fahrschulen. (PM)

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