Korun: Mehr FörderlehrerInnen statt Sonderklassen für Migrantenkinder

Grüne: Will Kurz deutschsprachige Kinder auch in Sonderklassen zuweisen?

Wien (OTS) - Die Kürzungspolitik von Unterrichtsministerin Gehrer hatte schlimme Auswirkungen für viele Kinder, deutscher und nicht deutscher Muttersprache. Nun gibt der 'Integrations'-Staatessekretär Kurz vor, durch Sonderklassen für diese Kinder die Folgen der Politik seiner Parteikollegin verbessern zu wollen. Für Alev Korun, Integrationssprecherin der Grünen ist das genau der falsche Weg: "Wir brauchen mehr FörderlehrerInnen und keine Trennung, denn Kinder mit Defiziten brauchen Förderung und nicht Separierung", fordert Korun. Diesen zusätzlichen LehrerInnen-Bedarf verleugnet Kurz aber. Unklar ist, ob Kurz auch Kinder mit Defiziten in ihrer deutschen Muttersprache in diese Klassen stecken will.

Korun appelliert nun am Bildungsministerin Schmied: "Es darf keinen Kuhhandel 'SPÖ bekommt Gesamtschule, ÖVP bekommt Sonderklassen für Migrantenkinder' geben. Denn das hat mit guter Integrations- und Bildungspolitik nichts zu tun, sondern wäre nur die Fortsetzung der SPÖ-ÖVP-Proporzpolitik."

Rückfragen & Kontakt:

Grüner Klub im Parlament
Tel.: +43-1-40110 6731
presse@gruene.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | FMB0001